Delegation inspizierte
Wipptal wird wichtiger Teil der Radstrecke bis nach Mailand

Begleitet von Wipptals TVB-GF Helga Beermeister, AR-Vorsitzendem Georg Messner (vorne) sowie Daniela Achmüller radelte die "MoMi"-Gruppe durch's Tal. "Mo" steht für Monaco – italienisch für München – und "Mi" für Milano bzw. Mailand. | Foto: Kainz
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  • Begleitet von Wipptals TVB-GF Helga Beermeister, AR-Vorsitzendem Georg Messner (vorne) sowie Daniela Achmüller radelte die "MoMi"-Gruppe durch's Tal. "Mo" steht für Monaco – italienisch für München – und "Mi" für Milano bzw. Mailand.
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Dass sich beim Radweg Wipptal laufend etwas tut, kommt auch bei den Ideengebern des künftigen Fernradwegs München – Mailand gut an.

STEINACH/WIPPTAL. Von München durch das Wipptal bis Venezia – dieser Fernradweg exisitert schon lange und wird auch viel befahren. Nun soll die Strecke im Süden für (Weit-)Radler auch Richtung Mailand ausgebaut werden. Eine etwa zwanzigköpfige Delegation unternahm daher einen „Bike Track Test", um den künftigen Radweg München–Mailand zu testen und zu bewerben. Die Teilnehmer radelten über 600 Kilometer durch Deutschland, Österreich und Italien und machten unter anderem auch in Steinach und St. Jodok Halt.

Delegation testete große Route

In Steinach wurde die Gruppe von Vertretern des TVB Wipptal, PV-Obmann Bgm. Florian Riedl und Günter Guglberger von der Abteilung Landesstraßen und Radwege im Land Tirol willkommen geheißen. Nach einem gemeinsamen Schnapsl im Rathaus gab der Hausherr einen Überblick über den aktuellen Stand des Wipptalradwegs: "Der Lückenschluss im oberen Wipptal fehlt noch, aber es geht voran. Alles, was für heuer vorgesehen war, wurde umgesetzt. Und für den noch fehlenden Radweg-Abschnitt von St. Jodok bis zum Brenner glaube ich auch, dass wir jetzt den richtigen Schwung haben."

Lückenschluss rückt näher

Konkret wurde vor kurzem ein rund zwei Kilometer langes Teilstück der Verbindung von Steinach nach Stafflach neu asphaltiert. Nächstes Jahr die Strecke vom Tennisplatz in Steinach bis nach Matrei folgen. Der Radweg von St. Jodok bis zum Brenner soll wie berichtet bis 2032 umgesetzt sein. Der Rohentwurf der Trasse ist bereits fertig. Guglberger: "Jetzt geht es an Abstimmungen und Gespräche – etwa mit Grundbesitzern und Asfinag. Läuft alles nach Plan, wäre vorgesehen, den Radweg Wipptal von Stafflach entlang der Sill bis nach Gries zu führen. Dort soll er im Bereich des Obernberger Talübergangs die Luegbrücke erreichen und über den schon bestehenden Bauweg weiter zum Brenner führen.

Nächste Einkehr in St. Jodok

Der Zeitplan gefiel nicht nur Wipptals TVB-GF Helga Beermeister: "Natürlich wird der neue Fernradweg mehr Frequenz bringen, was gleichzeitig ein Ansporn dafür ist, den Lückenschluss zügig umzusetzen", sondern auch der München-Mailand-Radweg-Delegation. Diese verfolgte mit ihrer Tour nämlich noch zwei weitere Ziele: Zum einen sollte vor Ort die Befahrbarkeit der gesamten Strecke überprüft, zum anderen sollten die durchquerten Gebiete in einen großen „Aufruf zum Handeln“ eingebunden werden, der sich "der sanften Mobilität, dem langsamen Tourismus und der Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren widmet". Mit der Info, dass im Wipptal in Sachen Radwegausbau also soweit alles rund läuft, ging es für die Delegation weiter nach St. Jodok, wo eine Einkehr und ein Treffen mit Bgm. Klaus Ungerank warteten.

Weitere Nachrichten aus dem Stubai- und Wipptal lesen Sie hier.

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