Manfred Doppler

Beiträge zum Thema Manfred Doppler

AKW Temelin

TEMELIN
Erneuter Zwischenfall im Atomkraftwerk

FREISTADT. Der erste Block im Atomkraftwerk Temelin musste erneut heruntergefahren werden. Der Grund sind starke Vibrationen an der Turbine, die eine unzulässige Materialbelastung darstellen. „Nach dem Zwischenfall von Mai 2020, bei dem ebenfalls Block eins betroffen war und die Ursache bis heute nicht geklärt ist, ist diese neuerlich Abschaltung wegen der Vibrationen eine bedenkliche Entwicklung“, sagt Manfred Doppler vom in Freistadt ansässigen Anti-Atom-Komitee. „Diese Vibrationen stellen...

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  • Roland Wolf
Von links: Landtagsabgeordneter Michael Lindner, Nationalratsabgeordnete Julia Herr und Bundesrat Dominik Reisinger.

SPÖ-Vertreter fordern
"Atomkraftwerk Temelin endlich vom Netz nehmen!"

Vor einigen Tagen besuchten SPÖ-Umweltsprecherin Nationalratsabgeordnete Julia Herr und SPÖ-Bundesrat Dominik Reisinger das Freistädter „Anti-Atom-Komitee“ unter der Geschäftsführung von Manfred Doppler. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Michael Lindner machten sie auf die Gefahr durch Atomkraft aufmerksam. BEZIRK FREISTADT. Gerade das Atomkraftwerk Temelin nahe der oberösterreichischen Grenze fiel in der Vergangenheit vermehrt durch Zwischenfälle auf – zuletzt am 15. Mai 2020, als ein...

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  • Elisabeth Klein
Manfred Doppler ist Geschäftsführer des Anti-Atom-Komitees.

Anti-Atom-Komitee
Umweltausschuss fordert Mitspracherecht bei Atommüll-Lager

BEZIRK FREISTADT. Bei der letzten Ausschusssitzung forderte der Umweltausschuss, dass sich Österreich in die Suche um ein Atommülllager verstärkt einbringen und von Tschechien ein Mitspracherecht verlangen soll. Erst Anfang Juni hat eine Expertenkommission die möglichen Standorte von neun auf vier reduziert, und dieser Vorschlag wurde nun auch vom Rat der SURAO, der Behörde für radioaktive Abfälle bestätigt. „Das Anti Atom Komitee begrüßt die Forderung des Umweltausschusses, dass Österreich bei...

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  • Elisabeth Klein
AKW Temelin
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AKW TEMELIN
Neuerlicher Zwischenfall stimmt bedenklich

FREISTADT, TEMELIN. "Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im Atomkraftwerk Temelin und der Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmen bedenklich", sagt Manfred Doppler, Geschäftsführer des in Freistadt ansässigen Anti-Atom-Komitees. Er fordert die Österreichische Bundesregierung auf, von Tschechien eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen. Nach dem Brennstoffwechsel sollte der Reaktor in der Nacht auf Freitag wieder hochgefahren...

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  • Roland Wolf
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GREEN DEAL
Doppler: "Atomenergie ist nicht nachhaltig"

FREISTADT. Die EU-Kommission plant im Rahmen der Umsetzung des „Green Deals“ bis 2030 neue Bewertungen von Investitionen. In diesem Zusammenhang soll auch beurteilt werden, ob Atomenergie als nachhaltig gelten kann oder nicht. Das in Freistadt ansässige Anti-Atom-Komitee hat dazu eine eindeutige Meinung: „Wir haben der EU-Kommission eine Stellungnahme geschickt, die klarstellt, dass Atomenergie weder nachhaltig ist noch irgendeinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“, betont Geschäftsführer...

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VORTRAG
Manfred Doppler referiert über die "Stromlüge"

UNTERWEITERSDORF, HAGENBERG, NEUMARKT. "Die Stromlüge – wie wir Stromkunden getäuscht werden" – so lautet eine Veranstaltung des Anti-Atom-Komitees und des Energiebezirks Freistadt. Referent ist Anti-Atom-Komitee-Geschäftsführer Manfred Doppler. Er spricht über die Möglichkeiten zum Umstieg auf Ökostrom aus der Region. Termine: Mittwoch, 11. Dezember, 19 Uhr (Cafe-Restaurant Zanos, Unterweitersdorf) Donnerstag, 12. Dezember, 19 Uhr (Gemeindezentrum Hagenberg) Montag, 16. Dezember, 19.30...

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  • Roland Wolf
Manfred Doppler, Geschäftsführer des Anti-Atom-Komitees, bittet wieder einmal um Unterschriften. Im Herbst 2020 soll die Liste der Bundesregierung in Wien übergeben werden.�

Anti-Atom-Komitee Freistadt
"Kein Atommüll in Nähe der Grenze!"

Alfred Klepatsch hat eine Hoffnung: Der Widerstand gegen die Errichtung eines Atommüll-Endlagers in unmittelbarer Nähe zu Österreich nimmt auch in den tschechischen Gemeinden zu. FREISTADT. „Das müssen wir ausnützen und die dortigen Aktivisten unterstützen“, sagt der Obmann des in Freistadt ansässigen Anti-Atom-Komitees (AAK). „Wir dürfen die tschechischen Atom-Gegner jetzt nicht alleine lassen.“ Aus diesem Grund startet seine Organisation erneut eine Unterschriften-Aktion. Tenor: Kein...

  • Freistadt
  • Elisabeth Klein
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VORTRÄGE
Manfred Doppler referiert über die "Stromlüge"

LEOPOLDSCHLAG, FREISTADT. Das Anti-Atom-Komitee und der Energiebezirk Freistadt machen im Rahmen eines Kleinprojekts der Leaderregion Mühlviertler Kernland den Strom zum Thema. Sie bieten in den nächsten Tagen zwei Veranstaltungen an, wo sie darüber informieren, wo unser Strom eigentlich herkommt und wie sauber er ist. Referent des Vortrages "Die Stromlüge" ist der Grünbacher Manfred Doppler vom Anti-Atom-Komitee. Termine: Donnerstag, 13. Juni, 20 Uhr (Gasthaus Hoffelner, Leopoldschlag) und...

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Freistadts ältester Bürger macht ein Jahrhundert voll

FREISTADT. Eine große Schar gab sich kürzlich ein Stelldichein im Hause Doppler, um dem ältesten Bürger von Freistadt zum 100. Geburtstag zu gratulieren. Familie, Freunde und Bekannte ließen Josef Doppler an diesem Tag hochleben. Das Foto zeigt den Jubilar mit seinen fünf Kindern (von links): Hubert, Manfred, Liselotte, Josef, Josef und Gerhard.

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  • Carmen Palzer
Manfred Doppler ist Geschäftsführer des Anti-Atom-Komitees.
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Entscheidungsträger der Zukunft sensibilisieren!

FREISTADT. Das Anti-Atom-Komitee engagiert sich seit dem Jahr 1993 nicht nur mit Aktionen im Kampf gegen Atomenergie, es betreibt in hohem Maße auch Bewusstseinsbildung bei jungen Menschen. Seit 2006 hält Geschäftsführer Manfred Doppler jährlich rund 90 zweistündige Vorträge an Schulen. Er ist an Berufsschulen, Polytechnischen Schulen, Gymnasien, Höheren Technischen Lehranstalten, Landwirtschaftlichen Fachschulen, Handelsakademien und Neuen Mittelschulen unterwegs, um sein Wissen zu vermitteln....

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  • Roland Wolf
Von links: Manfred Doppler, Alfred Klepatsch (beide AAK), Ministerin Elisabeth Köstinger, Elfi Guttenbrunner, Sandra Wagner (beide AAK) und Nationalratsabgeordnete Johanna Jachs.

13.000 Unterschriften an Ministerin übergeben

BEZIRK FREISTADT, WIEN. Die Unterschriftenaktion des Anti-Atom-Komitees (AAK) gegen den Ausbau des Atomkraftwerkes in Temelin und ein grenznahes Atommüllendlager in Tschechien war ein voller Erfolg. Es konnten fast 13.000 Unterschriften an die für Nachhaltigkeit und Tourismus zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) übergeben werden. Köstinger sagte volle Unterstützung zu und betonte, alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen. "Wir haben von der Ministerin eingefordert,...

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Manfred Doppler
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Widerstand gegen Atomkraft ist ungebrochen

FREISTADT. Manchmal scheint es, als würde das Anti Atom Komitee (AAK) – auch aufgrund von Sparmaßnahmen – gegen Windmühlen kämpfen. Dennoch ist sein Engagement für die Bevölkerung ungebrochen. Aktuell steht der Widerstand gegen das in Tschechien geplante Atommüll-Endlager ganz oben auf der Agenda. Derzeit werden mehrere Standorte geprüft, darunter auch zwei in direkter Grenznähe zu Österreich. Um den Bau des Lagers, dessen Fertigstellung für 2065 geplant ist, zu verhindern, arbeitet die...

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  • Roland Wolf
Risikoforscher Wolfgang Kromp: „Ein Endlager wird es nie geben!“

Experten diskutierten über Atommüllendlager in Tschechien

FREISTADT, TSCHECHIEN. Seit 30 Jahren wird in Tschechien nach einem Atommüllendlager für die Kernkraftwerke Temelin und Dukovany gesucht – bisher, wie weltweit, ergebnislos. Bei einer Podiumsdiskussion des Anti-Atom-Komitees im Freistädter Salzhof sprachen Experten aus Tschechien und Österreich über die Folgen und möglichen Auswirkungen eines solchen Endlagers. Beleuchtet wurden sowohl die technischen Aspekte als auch die ethischen. „Wir müssen uns fragen und auch Antworten einfordern, wie...

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  • Carmen Palzer
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Endlager für Atommüll in Tschechien wird tausende Generationen belasten

FREISTADT. 30 Jahre lang dauert die Suche nach einem Endlager für Atommüll in Tschechien bereits an. 10.000 Tonnen Atommüll werden zur Zeit in Zwischenlagern aufbewahrt. "Für die derzeitige Menge an radioaktivem Abfall braucht es eine Lagerfläche von zehn mal zehn Kilometern", sagt Dalibor Strasky, Anti-Atom-Beauftragter des Landes Oberösterreich. "Und das Ganze soll 500 Meter unter der Erde errichtet werden." Sechs Standorte haben die zuständigen Behörden derzeit am Radar. Bis 2018 soll die...

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  • Carmen Palzer
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E-Mobilität mobilisiert die Massen

FREISTADT. "E-Mobilität? Ja sicher, aber...!" – unter diesem Motto stand kürzlich eine Publikumsdiskussion im Salzhof. Die Veranstaltung des Anti-Atom-Komitees in Kooperation mit dem Mühlviertler Kernland und dem Energiebezirk Freistadt hatte einen enormen Zuspruch. Mehr als 200 Gäste ließen den Vergeiner Saal fast aus seinen Nähten platzen. „Wir waren vom Andrang wirklich überrascht und natürlich erfreut, denn es zeigt, dass wir mit diesem Thema genau richtig lagen“, sagt Manfred Doppler vom...

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  • Roland Wolf
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Neuerlich Probleme in Temelin: Dampfgenerator undicht

BEZIRK. "Entgegen den ursprünglichen Informationen des Temelinbetreibers CEZ gibt es ein Leck in einem Dampfgenerator des AKW Temelin. Der radioaktive Primärkreislauf ist davon betroffen. Wir fordern Aufklärung", so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee- Nach der zweimonatigen Abstellung des zweiten Blocks des AKW Temelin für den Wechsel der Brennstäbe hat man bei der Druckprüfung ein Leck in einem Dampfgenerator (Wärmetauscher) entdeckt. „Dieses Leck befindet sich nach neuen Informationen...

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Anti-Atom-Resolution bald in ganz Österreich

BEZIRK. "Die jüngste Wortspende des tschechischen Premierministers Bohuslav Sobotka zum Ausbau der tschechischen Atomkraft untermauert die Bedeutung der Gemeinderesolution des Anti Atom Komitees. Über 300 Gemeinden stärken Umweltminister Rupprechter den Rücken. Wir wollen die Resolution auf ganz Österreich ausweiten", so der organisatorische Leiter des Anti Atom Komitees, Manfred Doppler. "Seit Anfang 2013 haben über 300 Gemeinden in Ober- und Niederösterreich auf Initiative das Anti Atom...

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Alfred Klepatsch (links) und Manfred Doppler (rechts) mit Umweltminister Andrä Rupprechter.

Zertifikate waschen Atomstrom sauber – Umweltminister sagte Unterstützung zu

FREISTADT. Das Anti Atom Komitee traf sich in Wels mit Umweltminister Andrä Rupprechter, um ihn über „Weißwaschung“ von Strom unbekannter Herkunft durch den Einkauf norwegischer Wasserkraftzertifikate zu informieren. Er sagte zu, sich dieser Irreführung der Stromkunden anzunehmen. "Seit der letzten Änderung der Stromkennzeichnungspflicht in Österreich im vergangenen Jahr muss jede Kilowattstunde Strom, die an Endkunden geliefert wird, mit einem Herkunftszertifikat versehen sein. Allerdings...

  • Freistadt
  • Elisabeth Hostinar
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Temelin: Risiko nach wie vor unkalkulierbar

BEZIRK. Im Atomkraftwerk Temelin hat es neuerlich einen Störfall gegeben, und der Reaktor im Block 2 musste abgeschaltet werden. Nach Angaben des Betreibers ist der nicht geklärte Ausfall einer Kühlpumpe der Grund für die Abschaltung. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung endlich Aktivitäten zur Abschaltung dieses nach wie vor unkalkulierbare Risikos. Den ersten Informationen zufolge gab es einen Defekt an einer Wasserpumpe, die für die Kühlung sicherheitsrelevanten...

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  • Elisabeth Hostinar
Manfred Doppler (links)

Atommüllendlager an Grenze „gestorben“

BEZIRK. Der Widerstand aus Oberösterreich und Tschechien gegen ein grenznahes Atommüllendlager macht sich bezahlt. Der grenznahe Standort bei Boletice in Südböhmen knapp 20 Kilometer von Oberösterreichs Grenze wird als „ungeeignet“ eingestuft. Das Anti Atom Komitee dehnt die Gemeinderesolution auf ganz Österreich aus. Seit den fünfziger Jahren haben sich mit dem Betrieb von Atomkraftwerken weltweit über 350.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll angesammelt, für dessen Endlagerung es bis heute...

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  • Elisabeth Hostinar
Die Dokumentation schildert die schon fast verzweifelte Suche nach dem „sichersten Ort der Erde“.

Atommüll-Endlager: "Suche ist unlösbare Aufgabe"

BEZIRK FREISTADT. Eine Mühlviertelpremiere gab es am 4. Februar im Kino Freistadt mit der Dokumentation des Schweizer Regisseurs über das ungelöste Problem der Endlagerung von Atommüll. „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ mit abschließender Podiumsdiskussion stieß auf derartiges Interesse, dass der Saal zu klein wurde. Seit den fünfziger Jahren haben sich mit dem Betrieb von Atomkraftwerken weltweit über 350.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll angesammelt, für dessen Endlagerung es bis...

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  • Elisabeth Hostinar

Tschechische Studie zum AKW Temelin bestätigt: Atomkraft ist nicht selber überlebensfähig.

Die Studie der tschechischen Analysten Candole und Partner zeigt, dass der Ausbau des AKW Temelin unwirtschaftlich und die Atomenergie ohne staatliche Förderungen am Ende ist. Das Anti Atom Komitee fordert die künftige Bundesregierung und unsere EU Abgeordneten angesichts der EU Wahlen 2014 dringend auf, alle rechtlich möglichen Schritte zu setzen, diesen Anschlag auf das europäische Wettbewerbsrecht zu verhindern. Diese Studie der tschechischen Analysten bestätigt wiederum, dass...

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  • Elisabeth Hostinar
Manfred Doppler
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Temelin: Protest macht Sinn

Tschechien plant den weiteren Ausbau von Temelin: Hat die Anti-Atom-Offensive noch Sinn? FREISTADT. Als Tschechien im Jahr 1987 mit dem Bau des Atomkraftwerks Temelin begann, löste das eine nie dagewesene Protestwelle in Oberösterreich aus. Ärzte, Hausfrauen, Lehrer, Schüler, Bauern, Beamte gehen auf die Straße, campieren an den Grenzübergängen. Vergebens. Jetzt soll das grenznahe Atomkraftwerk sogar noch erweitert werden. Die Anti-Atom-Offensive, die seit Jahren der Atomenergie den...

  • Freistadt
  • Elisabeth Hostinar

"Mit Vaclav Klaus Klartext reden!"

FREISTADT. Im Vorfeld seines Staatbesuches in Österreich meinte der tschechischen Präsident Vaclav Klaus in einem Interview, er verstehe die scharfe Ablehnung der Atomenergie in Österreich nicht, und behauptete, der Widerstand gegen Temelin sei nur ein politisches Spiel von fundamentalistischen Atomgegnern. „Für Bundespräsident Heinz Fischer und Parlamentspräsidentin Barbara Prammer besteht bei diesem Staatsbesuch die Möglichkeit, bei Vaclav Klaus die Klärung der noch immer offenen...

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