Schützenkompanie Zirl
Landesüblicher Empfang und Gedenkmesse zum 500. Todestag von Kaiser Maximilian I.

Aufstellung vor der Innsbrucker Hofburg
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  • Aufstellung vor der Innsbrucker Hofburg
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„Wir erinnern uns an eine vielfältige und spannende Persönlichkeit.“, so Landeshauptmann Günther Platter. „Kaiser Maximilian war stark und skrupellos als Herrscher, visionär und phantasievoll als Förderer der Wissenschaft und der Künste!"

Am 12. Jänner vor 500 Jahren starb Kaiser Maximilian I. in Wels. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck nahm seinen 500. Todestag zum Anlass eine Gedenkmesse zu veranstalten und hat uns, die Schützenkompanie Zirl, als Ehrenkompanie am 12. Jänner 2019 dazu eingeladen dabei zu sein. Der Landesübliche Empfang fand vor der Innsbrucker Hofburg mit LH Günther Platter, Bischof Hermann Glettler, Südtirols LH Arno Kompatscher, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und Tirols Schützenkommandant Fritz Tiefenthaler statt. Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler zelebrierte anschließend eine Gedenkmesse in der Innsbrucker Hofkirche. Diese Kirche war einst nach dem Tod von Kaiser Maximilian eigens errichtet worden, um sein Grabdenkmal mit den „Schwarzen Mandern“ aufzunehmen.



Prägung der Gedenkmünze
Neben der Gedenkmesse und dem Landesüblichem Empfang stand am Samstag auch die Prägung der Maximiliangedenkmünze auf dem Programm. Die Münze zeigt auf einer Seite das offizielle Maximilianlogo und auf der anderen Seite die Gedenkmünze von 1509, die Kaiser Maximilian anlässlich seiner Kaiserproklamation prägen ließ und auf der er sich als Herrscher vieler europäischer Länder bezeichnet hatte.



Kaiser Maximilian und Tirol
„Tiroler im Herzen und Europäer im Geiste"
Kaiser Maximilian I. war der Sohn von Kaiser Friedrich III. und übernahm Tirol von seinem Verwandten Erzherzog Sigmund dem Münzreichen. Er trug zur Vergrößerung und Bedeutung Tirols bei und bezeichnete es als seine Schatzkammer und Heimat. Aus dem Geschlecht der Habsburger stammend, war er durch Heirat ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande und von 1508 bis zu seinem Tod römisch-deutscher Kaiser. Während seiner Herrschaft erfolgten Ereignisse, die die Welt grundlegend veränderten: der Fall von Konstantinopel 1453, die Entdeckung Amerikas 1492, die Reformation, die Erfindung des Buchdrucks. Durch die von ihm veranlasste Bautätigkeit wie das Goldene Dachl, hat er das Stadtbild Innsbrucks wesentlich geprägt.



Kaiser Max in den sozialen Netzwerken
„Als einer der größten Netzwerker und Kommunikatoren seiner Zeit hätte Kaiser Maximilian wohl auch seine Freude an den heutigen Möglichkeiten der Mediennutzung gehabt“, betont der Landeshauptmann. „Aus diesem Grund haben wir für den Kaiser eine Facebook- und Instagramseite eingerichtet." Im heurigen „Maximilianjahr“ soll in hunderten Veranstaltungen quer durch ganz Tirol daran erinnert werden.

Kaiser Max findet sich auf Facebook mit dem Profilnamen Kaiser.Maximilian.I unter www.facebook.com/Kaiser.Maximilian.I/ und unter dem Profil Kaiser Maximilian I auf www.instagram.com/kaiser.maximilian.i/

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm in Tirol und über die Grenzen hinaus findet sich unter www.maximilian2019.tirol



„Es war uns eine große Ehre Teil dieser Veranstaltung gewesen sein zu dürfen“, so Johann Georg Leiner, Hauptmann der Schützenkompanie Zirl.

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