Tatort Marktgemeinde Zirl in der „Lärmzange A12, B171 und B177“
Stark lärmbelastete Asphaltdecke wird raschest möglich saniert

Fritz Gurgiser (re.) und Zirler VBgm. Iris Zangerl-Walser mit Landesrat für Straßenbau, LHStv. Josef Geisler.
  • Fritz Gurgiser (re.) und Zirler VBgm. Iris Zangerl-Walser mit Landesrat für Straßenbau, LHStv. Josef Geisler.
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ZIRL. Eine erste, aber sehr wichtige Maßnahme zur Lärmreduktion bei der Zirler Nordumfahrung wird in Bälde umgesetzt, berichten Fritz Gurgiser, Obmann Transitforum Austria-Tirol und die Zirler VBgm. Iris Zangerl-Walser als Sprecherin der IG-Zirl: "Wir haben LH Platter als auch LHStv. Geisler mit sehr guten fundierten Argumenten davon überzeugt, dass die Sanierung der katastrophal lauten Asphaltdecke vorgezogen wird. Denn Lärmschutz wird nicht durch das Aufmalen von roten Linien auf einem desolaten Asphalt erreicht, auch nicht durch „Versuchsstrecken“, sondern durch die einfache, wirkungsvolle Maßnahme der Sanierung mit einem zeitgemäßen lärmmindernden Belag."

Sanierung frühestens noch heuer

Seit vier Jahren ist in BH Innsbruck, Land Tirol sowie BMVIT/ASFINAG die unerträgliche Lärmsituation bekannt. Am 18.10. ist es gelungen, mit dem zuständigen Landesrat für Straßenbau, LHStv. Josef Geisler, die Einigung zu erzielen, wonach die Sanierung des hoch lärmbelasteten Asphaltdecke auf der Zirlerberg-Transitstrecke im Bereich der Marktgemeinde Zirl von der Landesbaudirektion, Abteilung Straßenbau, unverzüglich nach dem Vergabegesetz ausgeschrieben wird. Nach Einlangen der Offerte und Ermittlung des Bestbieters wird noch im Jahr 2018 (falls es die Witterung zulässt), ansonsten sofort im Frühjahr ein zeitgemäßer, lärmmindernder Belag aufgebracht.
Dafür hat sich insbesondere die Vizebürgermeisterin der Marktgemeinde Zirl, Iris Zangerl-Walser als Sprecherin der IG-Zirl vehement eingesetzt. Gurgiser meint dazu: "Der Lärm macht keine Pause und es ist den sehr stark in ihrer Gesundheit und Lebensqualität betroffenen Familien keine weitere Zeitverzögerung durch „Versuche“ etc. zuzumuten."
Damit wird ein wesentlicher Punkt der berechtigten Forderungen der IG-Zirl sowie des Transitforum Austria-Tirol erfüllt, der nach Realisierung zu einer „hörbaren Lärmminderung“ beitragen wird, so Gurgiser und Zangerl-Walser: "Ein Dank gilt auch dem Landeshauptmann Günther Platter, der als Finanzreferent für diese überfällige Maßnahme volles Verständnis und Unterstützung zugesagt und die entsprechenden Mittel am 19. Oktober 2018 frei gegeben hat."

Weiter Kampf gegen Lärmbelastung der Zirler

Als nächstes werden mit der ASFINAG sehr harte Verhandlungen anstehen, so Gurgiser weiter, denn der Lärmschutz an der A12 im Bereich der Marktgemeinde Zirl ist dringend zu erneuern und auch zu verlängern: "8000 Zirlerinnen und Zirler haben ein Recht darauf, dass ihnen die Lebens- und Gesundheitsqualität an A12, B171 und B177 dauerhaft und nachhaltig gewährleistet wird. Die Gesundheit ist kein verhandelbares Gut; sie ist unser gemeinsames Kapital für Jung und Alt."

Autor:

Georg Larcher aus Telfs

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