FPÖ-Kandidat Michael Ebenbichler: "Die Österreicher wählen den Schmied und nicht den Schmiedl"

FPÖ-Kandidat Michael Ebenbichler aus Telfs, auf der Landesliste an der 10. Stelle, im Regionalwahlkreis 7b an der 2. Stelle.
  • FPÖ-Kandidat Michael Ebenbichler aus Telfs, auf der Landesliste an der 10. Stelle, im Regionalwahlkreis 7b an der 2. Stelle.
  • hochgeladen von Georg Larcher

Herr Ebenbichler, auf der FPÖ-Landesliste rangieren Sie an der 10. Stelle, im Regionalwahlkreis 7b an der 2. Stelle - wie sehen Sie diese Aufstellung bzw. Ihre Kandidatur und Ihre Motivation dazu?
MICHAEL EBENBICHLER: Meine Aufstellung sehe ich als Wertschätzung meiner Arbeit in der Gemeinde und in der Partei. Im größten politischen Bezirk Österreichs Nummer 2 zu sein und etwas für Telfs bzw. Tirol erreichen zu können, ist schon Motivation genug. Ich möchte auch dazu beitragen, dass die Menschen in Österreich wieder an die Politiker glauben können. Dies motiviert mich noch zusätzlich.

Für wen setzen Sie sich besonders ein - wer soll die FPÖ wählen?
Ich setze mich eigentlich für keine Gruppe im Speziellen ein. Ich sehe mich da allen gegenüber verantwortlich. Damit meine ich ganze Familien, generationenübergreifend, also Kinder, Eltern aber auch Alleinerziehende. Man darf auch nicht die Generationen vergessen, die unser wunderbares Land so weit gebracht haben. Meiner Meinung nach haben wir Politiker die Verpflichtung, uns für alle einzusetzen. Für die Menschen in diesem Land aber auch für unsere Wirtschaft.

Wer soll am Wahlsonntag in Österreich, am 15. Oktober 2017, die FPÖ wählen?
Alle die, die genug vom momentanen rot-schwarzen Stillstand haben. Diejenigen, die ernst genommen werden wollen und genug haben vom unfairen System mit seinem Filz.

Welche Chancen haben die Tiroler Blauen, im Nationalrat zu landen? Für welche Tiroler Kandidaten wird’s knapp mit dem Einzug ins Parlament?
Wir werden bei dieser Wahl auf jeden Fall zulegen. Ich bin optimistisch, dass wir in Zukunft vier Tiroler in Wien haben werden, die freiheitliche Politik machen.

Sebastian Kurz und seine Türkisen nähern sich im Wahlprogramm der FPÖ, was macht die FPÖ Ihrer Meinung nach anders oder besser als die ÖVP?
Wir sind das Original, so einfach ist das. Darüber hinaus haben wir mehr Glaubwürdigkeit, da wir im Gegensatz zur ÖVP immer dieseleben Positionen vertreten haben. Genau jene, die uns immer als Hetzer beschimpft und diffamiert haben, gestehen jetzt ein, dass wir von Anfang an recht hatten. Die Österreicher wählen den Schmied und nicht den Schmiedl.

Welche Partei passt nach diesem Wahlkampf Ihrer Meinung nach am besten zur FPÖ – Stichwort Zusammenarbeit, Koalition?
Jetzt ist erst einmal der Wähler am Wort und dann wird es darum gehen, welche Partei bereit ist, mit uns freiheitliche Inhalte umzusetzen und die notwendigen Reformen für Österreich anzugehen. Wir schließen von vornherein niemanden aus. Jedoch sehe ich schon wieder Anzeichen, dass es nach der Wahl wieder zu schwarz-rot kommen könnte.

Wir danken für das Interview!

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