05.09.2016, 15:55 Uhr

Tipps für den sicheren Schulweg:

Sicherheit am Schulweg: Gerade im Smart-Phone-Zeitalter ist noch mehr Aufmerksamkeit gefordert, wie Cartoonist Richie es darstellt. (Foto: Cartoon: Richie Ritscher)

Im Jahre 2015 ereigneten sich in Tirol 243 Unfälle mit 266 verletzten Kindern. Davon passierten 46 Unfälle auf dem Schulweg, 47 Kinder wurden dabei verletzt. Um den Schulweg für die Tiroler Schülerinnen und Schüler sicherer zu machen, gibt die Tiroler Polizei rechtzeitig zu Schulbeginn Sicherheitstipps für das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Erwachsene sind Vorbilder! Kinder orientieren sich an Eltern und andere Bezugspersonen, weshalb einem vorschriftenkonformen Verhalten besondere Bedeutung zukommt.

Gehen Sie mit ihrem Kind
bereits vor dem ersten Schultag den Schulweg ab. Der kürzeste Weg zur Schule ist dabei nicht immer der sicherste. Oft sind kleine Umwege mit Zebrastreifen oder Ampeln sicherer.

Trainieren Sie mit ihrem Kind
das Verhalten beim Überqueren der Straße, am Bus und an der Bushaltestelle.

Zeigen Sie Ihrem Kind,
dass man vor dem Überqueren einer Straße immer nach beiden Seiten schaut, bevor man losgeht. Wichtig ist es auch, dass während des Überquerens der Straße der Verkehr im Auge behalten wird.

Zebrasteifen sind gefährlicher
als man glaubt, weil es leider immer wieder vorkommt, dass Fahrzeuglenker sich nicht entsprechend verhalten. Machen Sie ihrem Kind klar, dass es in jedem Fall warten muss, bis alle Autos zur rechten und linken Seite angehalten haben, bevor es die Straße überqueren kann.

Bedenken Sie, dass für den Transport von Kindern in Autos ein altersgerechter Kindersitz erforderlich ist. Kinder unbedingt anschnallen.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr müssen beim Radfahren einen Radhelm tragen (Radhelmpflicht). Das gilt auch, wenn das Kind in einem Fahrradanhänger transportiert wird oder auf einem Fahrrad mitgeführt wird.

Wenn Sie auf der Fahrt zur Schule/zum Kindergarten auf das Telefonieren nicht verzichten können, verwenden Sie unbedingt eine Freisprecheinrichtung, damit Sie beim Transport Ihres Kindes kein unnötiges Risiko eingehen.
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