15.11.2016, 09:51 Uhr

Bau der WM-Langlaufstrecke in Seefeld nach Firmenpleite derzeit auf Eis

Die oberösterreichische Firma GLS führt die Bauarbeiten (im Bild im September) für die Langlaufstrecke durch. (Foto: Larcher)

Der Bau der neuen Langlaufstrecke (speziell für die WM2019) kommt nach Firmenpleite ins Stocken. Am Dienstag dieser Woche (22.11.) entscheidet sich, ob die oberösterreichische Baufirma GLS nach dem Konkursfall die Bauarbeiten an der Langlaufstrecke für die Weltmeisterschaft 2019 in Seefeld im neuen Jahr fortsetzen wird (Tochterfirma RW Montage GmbH in Konkurs, GLS in Sanierungsverfahren, BB hat online berichtet).

SEEFELD. Der Konkurs passierte genau vor dem ohnehin geplanten Baustopp wegen der Wintersaison, somit ohne große Aufregung für den WM-Ort Seefeld. Im Hintergrund muss sich die generalplanende Firma Klenkhard und Partner aus Absam um die Fortführung de Bauarbeiten im Frühjahr kümmern, sie hat die Firma GLS nach einer EU-weiten Ausschreibung als Bestbieter angestellt.

Ab April soll es weiter gehen

Es betrifft einen 6 Kilometer langen Abschnitt der Langlaufstrecke samt Leitungsverlegung für die Beschneiung. Ob GLS den Bau fortführt, entscheidet der Masseverwalter (nach Redaktionsschluss, Aktuelles daher online auf meinbezirk.at nachzulesen). Sollte GLS nicht mehr zum Einsatz kommen, wird entschieden, ob der Auftrag neu ausgeschrieben wird oder der zweitbeste Bieter den Auftrag erhält, Seefeld WM-fit zu machen.
Derzeit ist der Parkplatz zur Seewaldalm bzw. Gschwandtkopf-Liftbetriebe noch mit Baumstämmen (sind Eigentum von privaten Holznutzungsberechtigten) und einer umzäunten Lagerfläche der Firme GLS belegt. Der Platz wird aber noch vor dem Start der Liftanlagen geräumt sein, erklärt Bgm. Werner Frießer.

Mehr zur Pleite der Baufirma hier:
http://www.meinbezirk.at/perg/wirtschaft/update-2-...
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