205.000 Eintritte
Museum am Obersalzberg verzeichnet Besucherrekord
- Das Museum verzeichnete 2024 einen Besucherrekord.
- Foto: Dokumentation Obersalzberg
- hochgeladen von Fabienne Gruber
Das Dokumentationszentrum Obersalzberg verzeichnet einen Erfolg: 2024 besuchten über 205.000 Personen das Museum in Berchtesgaden. Und schlägt damit das bisherige Rekordjahr 2015 mit 171.000 Gästen.
BERCHTESGADEN. „Wir sind überwältigt von dem großen Interesse an der Dokumentation Obersalzberg im ersten Kalenderjahr nach der Eröffnung. Das freut uns umso mehr, als die Rückmeldungen zur Ausstellung wie auch zu unserem Bildungs- und Veranstaltungsangebot überaus positiv sind“, sagt Dr. Sven Keller, Leiter der Dokumentation Obersalzberg.
„Dass so viele Menschen das Museum besuchen, bestärkt uns in unserer Arbeit. Besonders freuen wir uns zu sehen, wie viel Zeit sich die Gäste für den Ausstellungsbesuch nehmen und wie konzentriert sie sich mit dieser schwierigen Thematik auseinandersetzen.“
Dr. Sven Keller, Leiter der Dokumentation Obersalzberg.
- In der Ausstellung wird die Geschichte des Obersalzberges während der NS-Zeit betrachtet.
- Foto: Dokumentation Obersalzberg
- hochgeladen von Fabienne Gruber
Idyllische Berglandschaft in der NS-Zeit
Im Zentrum der Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ steht der Obersalzberg, den Adolf Hitler ab 1933 zu seiner Wahlheimat machte. Dabei werden der scheinbare Gegensatz zwischen der idyllischen Berglandschaft und den Verbrechen der NS-Herrschaft thematisiert. Begleitet wird die Ausstellung von rund 350 Objekten, Dokumenten, Fotografien und multimedialen Elemente.
Seit Herbst 2023 ist die neue Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ in einem deutlich größeren Neubau zu sehen, da sich die Besucherinnen und die Besucher zuvor in ein viel zu kleines Gebäude drängen mussten.
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