Hallein schaut bei Hall ab!

Hallein zu Besuch in Hall: Martin Stallmaier (Verein „Gemeinsam für Hallein“),  Bernhard Knapp (Stadtamtsdirektor von Hall in Tirol), Halls Bürgermeister Johannes Tratter, der Halleiner Bürgermeister Christian Stöckl, Erich Angerer (Stadtamtsdirektor Hallein) und Michael Gsaller (Leiter Stadtmarketing Hall in Tirol).
  • Hallein zu Besuch in Hall: Martin Stallmaier (Verein „Gemeinsam für Hallein“), Bernhard Knapp (Stadtamtsdirektor von Hall in Tirol), Halls Bürgermeister Johannes Tratter, der Halleiner Bürgermeister Christian Stöckl, Erich Angerer (Stadtamtsdirektor Hallein) und Michael Gsaller (Leiter Stadtmarketing Hall in Tirol).
  • Foto: Stadtgemeinde Hallein
  • hochgeladen von Theresa Kaserer

Bei einem Arbeitsbesuch in Hall in Tirol informierte sich vergangene Woche eine Delegation der Halleiner Stadtgemeinde bei der Haller Stadtregierung und beim Stadtmarketing über die dortige Altstadtbelebung. Denn Hallein und Hall in Tirol sind sich geschichtlich und strukturell gesehen ziemlich ähnlich. Für Bgm. Christian Stöckl war dieser Besuch sehr aufschlussreich.

HALLEIN/HALL (tres). Stöckl, Stadtamtsdirektor Erich Angerer und Martin Stallmaier vom Verein „Gemeinsam für Hallein“ waren für Hallein in Hall. Nicht nur der ähnliche Name verbindet die zwei Städte - auch ein ähnlicher Geschichtsverlauf, der im Laufe der Jahrhunderte ähnliche Strukturen geschaffen hat: Ein markanter Altstadtkern im Zentrum ist heute in beiden Städten von Wohnbauten und Gewerbebetrieben umgeben. Die nahen Landeshauptstädte Innsbruck und Salzburg sowie große Einkaufzentren ziehen die Menschen aus Hall und seiner Umgebung stark an.

„Wir Haller lieben unsere Stadt!“
Die Haller haben es in den letzten Jahrzehnten geschafft ihren Altstadtkern zu neuem Leben zu erwecken. Ein gut durchdachtes Sanierungskonzept bringt der Altstadt neuen Glanz. Die starke Einbindung der Gewerbetreibenden, der Bewohner und der Eigentümer bildet die Plattform für ein erfolgreiches Stadtmarketing. Ein Baukoordinator bringt die Interessen des Denkmalschutzes und der Eigentümer unter einen Hut.

„Diese Strukturen und das starke Engagement der Stadt Hall und ihrer Bewohner haben ein neues Bewusstsein für ihre Stadt geschaffen“, hat Bgm. Stöckl beobachtet: „Die Haller haben erkannt, welchen Schatz sie an ihrer Altstadt haben und identifizieren sich ganz stark mit ihr.“ Halls Bgm. Johannes Tratter pflichtet Stöckl bei: „Wir Haller sind stolz auf unsere schöne Altstadt, in der man gut wohnen und einkaufen kann. Bewusst in der Altstadt einzukaufen, hier zu leben und das besondere Ambiente der Altstadt zu genießen, ist für die Haller Bevölkerung selbstverständlich geworden. Wir lieben unsere Stadt!“

Identität und „Wir-Gefühl“
Was beim Besuch in Hall noch klar wurde: An oberster Stelle im Stadtmarketing steht die Stärkung der Identität der Haller mit ihrer Altstadt. Hier geht es um eine emotionale Bindung. Damit soll ein „Wir-Gefühl“ entstehen. Über 2.000 Menschen leben heute wieder in der Haller Altstadt. Bemerkenswert, trotz Denkmalschutz: Es ist bereits gelungen in vier Altstadthäuser Aufzüge einzubauen! Und über 330 Gewerbetreibende, Freiberufler und öffentliche Einrichtungen haben sich in der Haller Altstadt angesiedelt.

Ziel: Ein lebenswerteres Hallein
Für Bürgermeister Stöckl ist seit dem Besuch in Tirol klar, welchen Weg die Stadt Hallein jetzt beschreiten muss: „Es geht mir vor allem um die Steigerung der Stadtidentität, die am Anfang aller weiteren Maßnahmen steht. Die erfolgreichen Bemühungen der Haller, ihre Altstadt lebenswerter zu gestalten und die Besucherfrequenz anzuheben, hat die Stadt mit neuem Leben erfüllt. Die Verweildauer der Menschen in der Stadt ist gestiegen. Eine Kaufkraftbindung und Kaufkraftzuflüsse aus den Umlandgemeinden ist gelungen. Ich gratuliere den Hallern zu dieser Leistung“, betont Stöckl abschließend.

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