„Von der Alm bis Havanna“
Die Landjugend tanzt durch die Generationen
- „Traditionelle Tänze sind ein wichtiger Teil unserer regionalen Kultur und sollen auch für kommende Generationen erhalten bleiben“, ist die Landjugend sicher.
- Foto: Landjugend Tennengau/Pongau
- hochgeladen von Simon Haslauer
Jeden Tag ein paar Schritte, ein neuer Rhythmus oder eine Begegnung mehr: Tanzen kann Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude miteinander verbinden. Wie das funktioniert, zeigt ein Projekt der Landjugend Tennengau und Pongau.
TENNENGAU/PONGAU. Tanzen macht nicht nur Spaß, sondern bringt Menschen in Bewegung und zusammen. Genau das zeigt das Projekt „Von der Alm bis Havanna“ der Landjugend Tennengau und Pongau, bei dem traditionelle und internationale Tänze ebenso auf dem Programm stehen wie Angebote für unterschiedliche Generationen.
Regelmäßige Bewegung muss dabei nicht zwingend Joggen, Fitnessstudio oder Krafttraining bedeuten. Auch beim Tanzen werden Körper und Kopf gleichermaßen gefordert. Gleichzeitig lässt sich Bewegung mit Gemeinschaft, Musik und dem Erlernen neuer Fähigkeiten verbinden.
„Von der Alm bis Havanna“
Die Idee für das Tanzprojekt entstand aus der großen Begeisterung für das Tanzen und verschiedene Kulturen innerhalb der Landjugend. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Volkstanz. Für die Landjugend steht fest: Traditionelle Tänze sind ein wichtiger Teil unserer regionalen Kultur und sollen auch für kommende Generationen erhalten bleiben.
„Ziel war es, diese Leidenschaft mit der Öffentlichkeit zu teilen und vor allem junge Menschen wieder stärker für die Kultur des Tanzens zu begeistern.“
Landjugend Pongau und Tennengau
Gleichzeitig sollte das Projekt auch neue Tanzrichtungen in die Region bringen. Mit dem Kindertanzen wurde ein Angebot geschaffen, bei dem die Jüngsten auf spielerische Weise an Bewegung und Tanz herangeführt werden. Spaß, Rhythmus und die Freude an der Bewegung stehen dabei im Vordergrund.
Einen internationalen Kontrast zu den traditionellen Volkstänzen bot das Salsa-Tanzen. Die lateinamerikanischen Rhythmen brachten eine ganz neue Tanzkultur in den Bezirk und zeigten, wie vielfältig Tanzen sein kann. Die Teilnehmer konnten unterschiedliche Kulturen und Bewegungsformen kennenlernen – von traditionellen heimischen Tänzen bis hin zu modernen und internationalen Tanzstilen.
Kulturen und Generationen verbinden – Schritt für Schritt
Die angebotenen Tanzkurse wurden besser besucht als erwartet und erhielten laut Angaben der Landjugend viel positive Resonanz. Besonders erfreulich sei die Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen, sich auf neue Tänze einzulassen und gemeinsam Neues auszuprobieren.
„Von der Alm bis Havanna“ zeigt damit, wie kleine Schritte den Alltag bereichern können: Es verbindet Generationen, Kulturen und Menschen und trägt gleichzeitig dazu bei, traditionelle Tänze zu bewahren und neue Tanzrichtungen kennenzulernen. Nicht der perfekte Tanzschritt steht im Vordergrund, sondern überhaupt aktiv zu bleiben, Neues auszuprobieren und gemeinsam Zeit zu verbringen.
„Das Projekt brachte frischen Wind in den Bezirk und machte deutlich, wie viel Begeisterung und Gemeinschaft durch das Tanzen entstehen kann“, freut sich die Landjugend abschließend.
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