14.11.2017, 13:13 Uhr

Arbeiterkammer Tennengau zieht Bilanz

Silvia Promok (Sekretariat) und Othmar Praml (Bezirksstellenleiter). Normalerweise unterstützt auch noch Referentin Margit Amerhauser das dreiköpfige Team. (Foto: AK Bezirksstelle Tennengau)

Leistungen, Beratungen und Trends.

TENNENGAU (jus). Im Jahr 2016 verzeichnete die AK-Bezirksstelle Tennengau in Hallein exakt 5.848 Beratungen – persönlich, telefonisch oder per Mail. Inklusive des AK/ÖGB-Steuerlöschers konnten im Vorjahr über 820.000 Euro für die Menschen im Bezirk erwirkt werden. Für das Jahr 2017 zeichnen sich bereits nach drei Quartalen rekordverdächtige Steigerungen ab, vor allem bei den erkämpften Geldbeträgen. Von Anfang Jänner bis Ende September 2017 wurden 4.393 Beratungen durchgeführt und nach 9 Monaten fast die Millionen-Euro-Grenze geknackt. Bis dato wurden, wiederum inklusive Steuerlöscher, rund 991.000 Euro für die Beschäftigten erreicht.

Zwei auffallende Trends

Othmar Praml, AK-Bezirksstellen-Leiter in Hallein, berichtet von zwei Trends, die in der täglichen Beratungspraxis negativ hervorstechen würden: Nicht wenige Dienstgeber sollen Teile des Lohns zurückhalten, weil die Beschäftigten angeblich Schäden verursacht hätten und dafür jetzt haften sollen. Zum anderen komme es zunehmend in Mode, dass bei Beendigungen von Dienstverhältnissen den Arbeitnehmern Ausbildungskosten verrechnet würden – ohne vorherige Vereinbarung.
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