Exklusive Umfrage: Regierung mit gutem Zeugnis

Die Sonntagsfrage
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TIROL (sik). Wenn in Kürze der Wahlkampf in die Intensivphase geht, so stoßen Tirols Politiker auf zunehmendes politisches Interesse. Gleich 27 Prozent geben an, an Politik "sehr interessiert" zu sein, weitere 45 Prozent sind "ziemlich interessiert". Damit ist das Politikinteresse in Tirol weiter gestiegen. "Weniger interessiert" sind 24, "gar nicht" nur 4 Prozent. Am meisten sind die SPÖ-Wähler an Tirols Politik interessiert (51 Prozent sehr), die größte Gruppe der gar nicht Interessierten sind die Grün-Wähler. "Generell sind die gegensätzlichen Themen, die auch polarisieren und die dadurch angeheizten Lagerdiskussionen am steigenden Politikinteresse maßgeblich beteiligt", sagt Meinungsforscher Anton Leinschitz von GMK. Deutlich hat das Interesse insgesamt zugenommen, nach 29 Prozent im Vorjahr bekunden nun 36 Prozent gesteigertes Interesse an der Politik.
In der Gruppe der unter 35-Jährigen ist das Politikinteresse niedriger als in anderen Altersgruppen, FPÖ-Wähler interessieren sich am meisten für das politische Geschehen.

Gutes Zeugnis

Deutlich hat gegenüber dem Vorjahr die Zufriedenheit der Tiroler mit der Arbeit der Tiroler Landesregierung zugenommen. 7 Prozent (2016: 6) sind "sehr zufrieden", 53 Prozent (2016: 48) sind "ziemlich zufrieden". Nur mehr 36 Prozent sind "weniger" bis "gar nicht zufrieden". ÖVP- und Grün-Wähler sind deutlich zufriedener als der Rest der Befragten. Für Leinschitz ein "sehr gutes Ergebnis für eine Landesregierung". So hat für 46 Prozent die Regierung die Erwartungen erfüllt, für 44 Prozent nicht. Auch hier beurteilen ÖVP- und Grün-Wähler deutlich höher als Wähler der anderen Parteien (so sagen 81 Prozent der FPÖ-Wähler, diese Regierung hat die Erwartungen nicht erfüllt).

Entwicklung positiv

Auf die Frage "Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Landes Tirol durch die derzeitige Landespolitik? Geht da sehr viel, ziemlich viel, weniger oder gar nichts weiter?" antworten nur 6 Prozent "gar nichts" (wie 2016) und 42 Prozent "weniger" (2016 noch 53 Prozent). 46 Prozent sehen "ziemlich viel" weitergegangen (2016: 33) und 4 Prozent sind überzeugt, es ist "sehr viel" weitergegangen (2016: 3). Also auch hier eine deutliche Verbesserung gegenüber 2016.

Die Herausforderungen

Die Flüchtlingsproblematik hat für die Tiroler kein so großes Gewicht mehr als noch vor einem Jahr. Nur mehr 35 Prozent sehen darin eine weitere große Herausforderung (2016 noch 49 Prozent). Wohnen mit 33, Bildung mit 23, die Umwelt mit 19 und die Gesundheitsversorgung mit 14 Prozent sind die größten Brocken für die Politik der Zukunft. Den ersten Platz der Zukunftssorgen hat der überbordende Transitverkehr mit 47 Prozent der Befragten (siehe ) eingenommen.

EU-Austritt kein Thema

Auf die Frage, ob Österreich aus der EU austreten soll, ist die Antwort klar: 84 Prozent der Befragten wollen in der EU bleiben. Nur 11 Prozent sind für einen Öxit.

Die Sonntagsfrage
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