2,3 Millionen Euro für Schiele-Zeichnung

Egon Schiele (1890 - 1918) Liegende Frau, 1917, Gouache, schwarze Kreide auf Papier, Blattgröße 45 x 29,7 cm
  • Egon Schiele (1890 - 1918) Liegende Frau, 1917, Gouache, schwarze Kreide auf Papier, Blattgröße 45 x 29,7 cm
  • Foto: Doroetheum
  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN / WIEN (pa). Egon Schieles Zeichnung „Liegende Frau“ erzielte bei der Moderne-Auktion im Dorotheum am 21. November 2017 sensationelle 2.345.000 Euro.
Egon Schiele wurde am 12. Juni 1890 in Tulln geboren, er war das dritte Kind des Tullner Bahnhofsvorstands Adolf Eugen Schiele. In der Bezirkshauptstadt selbst wurde ihm das Schiele Museum gewidmet, im Juni 2013 wurde das Geburtshaus Egon Schieles nach einem Umbau neu eröffnet. 2014 etablierte sich Tulln als Schiele-Stadt, der sogenannte "Schiele-Pfad" wurde eröffnet. 2015 wurde zum 125. Geburtstag des Künstlers eine interaktive Ausstellung kreiert.
In der Auktion, wo die Gouache von 1917 zuvor auf 700.000 bis 1.200.000 Euro geschätzt worden war, wurde dies jedoch übertroffen. Im überfüllten Auktionssaal setzte sich ein Bieter gegen einige Telefonbieter durch und erstand das mit schwarzer Kreide auf Papier gemalte Bild um mehr als 2,3 Millionen Euro. Wie das Dorotheum berichtet, war dies der höchste Auktionspreis im Jahr 2017. 2018 apropos jährt sich der Todestag von Schiele zum 100. Mal.

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