Rotes Kreuz NÖ und Zivilschutzverband
Dank Schulterschluss alle Blutspendeaktionen umgesetzt

Markus Mottl, Blutspendezentrale für Wien, NÖ und Bgld, Oberärztin Dr. Rosemarie Satzinger, medizinische Leiterin der Blutbank, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Präsident Christoph Kainz, Zivilschutzverband NÖ und Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich.
(Das Foto wurde bereits zu Beginn der Aktionen aufgenommen)
  | Foto: NÖZSV
  • Markus Mottl, Blutspendezentrale für Wien, NÖ und Bgld, Oberärztin Dr. Rosemarie Satzinger, medizinische Leiterin der Blutbank, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Präsident Christoph Kainz, Zivilschutzverband NÖ und Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich.
    (Das Foto wurde bereits zu Beginn der Aktionen aufgenommen)
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Blut rettet Leben – das gilt gerade auch in besonderen Situationen wie während der Corona-Krise. Der Zivilschutzverband NÖ unterstützte das Rote Kreuz zweieinhalb Monate lang intensiv, damit alle Blutspendeaktionen in Niederösterreich erfolgreich durchgeführt werden konnten. Das Resümee: 89 Aktionen der Rotkreuz-Blutspendezentrale konnten in Niederösterreich durchgeführt und 8.121 Spenden abgenommen werden.

BEZIRK TULLN/NÖ (pa). Alleine in Niederösterreich werden jährlich 50.000 Blutkonserven für Patient/innen mit chronischen Erkrankungen, in der Akutversorgung, bei dringenden Operationen und auch bei Geburten benötigt. Zwar wurden in den vergangenen Monaten viele Behandlungen und Operationen verschoben, dennoch war es wesentlich, den Bestand an Blutkonserven konstant zu halten. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl: „Durch den Schulterschluss zwischen der Landesgesundheitsagentur, dem Zivilschutzverband, dem Roten Kreuz und den Gemeinden konnte die Versorgung mit dem wichtigsten Notfallmedikament sichergestellt werden. Denn Blut rettet Leben, und durch eine Blutspende kann jeder zum Lebensretter werden. Hier sieht man, was alles in schwierigen Zeiten und unter herausfordernden Bedingungen möglich ist.“

Suche nach Räumen

Um die Blutspendeaktionen durchführen zu können, die oftmals auf Grund von Sperrungen von Gebäuden an den gewohnten Örtlichkeiten nicht stattfinden konnten, sagte kurzerhand der Zivilschutzverband Niederösterreich seine Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten wie auch bei der Umsetzung der Aktionen zu. Auch hier galt: Sicherheit an erster Stelle. „Von Mitte März bis Ende Mai konnten so 89 Blutspendeaktionen durchgeführt werden“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen vom Zivilschutzverband konnten überall neue Räumlichkeiten gefunden werden und keine Aktion musste abgesagt werden. Dafür möchte ich ein herzliches Danke aussprechen. Danke fürs Anpacken und Umsetzen – ohne Vorlaufzeit, ohne Wenn und Aber! Eine wirklich tolle Unterstützung in schwierigen Zeiten, in denen auch wir bereits mit vielen Aufgaben gefordert waren und sind.“

„Für uns hat sich die Frage nicht gestellt, ob wir helfen wollen – wir haben sofort mit der Planung begonnen, als das Rote Kreuz an uns herangetreten ist“, erklärt Präsident Christoph Kainz, Zivilschutzverband NÖ. „Unser enger Kontakt mit den Gemeinden hat uns natürlich auch sehr geholfen, für jeden Termin eine passende Örtlichkeit zu finden. Wichtig war uns gleichzeitig aber auch, dass wir vor Ort bei den Aktionen unterstützen können. Unsere Leute haben bei jeder Aktion gemeinsam mit dem Roten Kreuz tolle Arbeit geleistet, um die Blutspendeaktionen unter den ungewöhnlichen Bedingungen zu ermöglichen – und es war schön zu sehen, dass die Bevölkerung diese Möglichkeiten auch sehr gut angenommen hat.“

So wurde beispielsweise gezielt darauf geachtet, die Verweildauer bei Blutspendeaktionen sehr kurz zu halten, die Kontakte zwischen anwesenden Personen zu miniminieren und Abstand zu halten. Diese Vorgaben werden auch in den nächsten Wochen beibehalten, da die Räumlichkeiten nun aber nach und nach wieder geöffnet werden, können die Aktionen wieder in den bewährten Bahnen geplant und umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.blut.at oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 190 190

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