Plan: NEOS wollen HTL in Schulstadt

Neos-Mann Herbert Schmied überraschte mit seinen Ideen beim Neujahrsempfang - im Bild mit Moderator Andi Gröbl.
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TULLN. NEOS-Mann Herbert Schmied ließ im Rahmen des Neujahrsempfangs von VP-Bürgermeister Peter Eisenschenk mit konkreten Ideen für die Schulstadt aufhorchen: "Wir würden gern eine HTL in Tulln etablieren und Tulln als Schulstadt weiter ausbauen. Die HTL boomt und bei den höheren, technischen Lehranstalten gibt es Rekordbesuchszahlen von +8 Prozent. Eine HTL wäre eine ideale Vorstufe für ein weiteres Studium am Tullner Campus", so Schmied.
Eisenschenk steht dem Vorschlag positiv gegenüber, denn "jedes Zusatzangebot im Bildungsbereich unterstützt nicht nur die Bürger sondern auch die Stadt." Doch entscheiden könne das nicht die Stadt, hier werde man Gespräche mit dem Unterrichtsministerium führen werden.

Zur Sache: Weitere Ideen der NEOS
"Eine weitere Idee haben wir zur Belebung der Innenstadt, in der es einige leerstehende Geschäftslokale gibt, was wir sehr schade finden. Wir möchten die Innenstadt durch sogenannte Popup Lokale beleben. Ein Popup Lokal ist ein kurzfristig und provisorisch genutztes Geschäft, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen betrieben wird. Ein Laden auf Zeit sozusagen. Der Vorteil von Popup Lokalen ist, dass diese schnell, unbürokratisch und günstig auch nur für kurze Zeit zu mieten sind. Das wäre ein gute Ergänzung zu den geplanten Gemeinschaftsbüros.
Anschließend an die Gartenfestwochen würden wir gern ein Street Art Festival im Sommer veranstalten. Tulln bietet mit dem Hauptplatz, der Donaulände und der Garten Tulln eine tolle Freilichtbühne für Strassenkunst. Street Art, Street Dance und Street Music verwandeln die Stadt in ein Gesamtkunstwerk. Die urbane Ausstellung ist offen für alle Bewohner und Besucher der Stadt und setzt neue Maßstäbe in der touristischen Vermarktung unserer Stadt.
Für unsere gebrechlichen Bewohner würden wir gern das Rathaus auf Räder einführen. Das „mobile Rathaus“ bietet älteren, behinderten oder kranken Bewohnern Hausbesuche an, damit diese auch ohne fremde Hilfe notwendige Behördengänge und Amtswege bewältigen können.
Eine weitere Idee haben wir zum Thema Generationen-übergreifendes Wohnen. Dieses neue Wohnkonzept soll der Isolation im Alter entgegenwirken. Alt und Jung können vom Miteinanderleben in Wohngemeinschaften profitieren. Die „Oase 22“ in Wien ist zum Beispiel so ein bereits erfolgreich umgesetztes Projekt."
Wie man das umsetzen möchte? "In dem wir unseren politischen Mitbewerb dafür begeistern und gewinnen möchten. Wir sehen uns nicht nur als kritische Opposition sondern auch als konstruktiver Ideenlieferant", so Herbert Schmied.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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