Donauhalle neu: 8,67 Millionen Euro werden investiert

Die Visualiserung zeigt die neue Halle sowie den Hochfrequenzeingangsbereich.
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  • Die Visualiserung zeigt die neue Halle sowie den Hochfrequenzeingangsbereich.
  • Foto: Visualisierung: Stadt Tulln
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TULLN. 1.500 Sitz-, oder 1.800 Stehplätze soll die neue Donauhalle haben, für Konzerte und Veranstaltungen gerüstet sein – die Multifunktionalität stehe im Vordergrund, führt Wolfgang Strasser, seines Zeichens Messe-Chef in Tulln aus.

Mehrheitlicher Beschluss

Unter dem sperrigen Titel "Donauhalle und Eingang Ost der Messe – Grundsatzbeschluss und Eigentümerüberweisung" wurde dieser Punkt Dienstagabend in der Tullner Gemeinderatssitzung abgestimmt. Getragen wurde die Projektfreigabe und Haftungsübernahme von allen Fraktionen, lediglich die Grünen (2 Stimmen) enthielten sich. „Der Neubau der Donauhalle ist ein weiterer Bestandteil für die Sicherung und den qualitätsvollen Ausbau des Messebetriebes. Die Messe Tulln hat sich in den letzten Jahren massiv entwickelt, ist heute einer der größten Messestandorte Österreichs und wird mit der großartigen Arbeit des Managements und Investitionen wie dieser weiterhin österreichweit für Qualität und Professionalität stehen", so Bürgermeister Peter Eisenschenk über die aktuellen Ausbaupläne der Messe Tulln.

Neuer Hochfrequenzeingang

Strasser präsentierte das Projekt detailliert: "Die bestehende Messehalle 1 wird abgerissen, die Donauhalle direkt an die Halle 2 gebaut". Sie wird eine Fläche von mehr als 2.600 Quadratmetern umfassen. Durch einen ebenfalls neu zu schaffenden, barrierefreien und überdachten Übergang zur Halle 3 wird danach das gesamte Messegelände trockenen Fußes „ergangen“ werden können. Direkt an die neue Donauhalle angeschlossen wird ein neues Restaurant mit 250 Plätzen. Darüber hinaus soll ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 im Ausmaß von etwa 300 Quadratmetern errichtet werden. Dadurch wird auch ein zeitgemäßer, repräsentativer Eingangsbereich am zur Stadt Tulln nächstgelegenen Eingang Ost geschaffen.
Finanziert wird das Projekt aus Fördermitteln des Landes NÖ (33 Prozent), aus dem netto Cash Flow der Messe (Jahre 2017 bis 2019) und der Stadt, die Zusage des Haftungsrahmens in der Höhe von drei Millionen Euro wurde mehrheitlich beschlossen.

Zum Projekt Donauhalle:
Investitionskosten: 8,67 Mio. €, verbaute Gesamtfläche: 4.200 m², Einreichung: Sommer 2018, Baustart: Herbst; Fertigstellung: März 2020.

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