21.10.2014, 12:58 Uhr

Bahn-Lärmschutz für östliches Tulln

Bürgermeister Peter Eisenschenk und Vizebürgermeister Harald Schinnerl beim Lokalaugenschein des Lärmschutzes in der Sackgasse „An der Bahn“. (Foto: Stadtgemeinde Tulln)

In den vergangenen Monaten errichtete die ÖBB den Lärmschutz entlang der Bahn im östlichen Langenlebarner- und Königstetterviertel. Letzte Lücken werden im Frühjahr bzw. mit dem Bahnhofsumbau ab 2016 geschlossen.

TULLN (red). Bereits im Vorjahr erhielt Langenlebarn den ersehnten Lärmschutz entlang der Strecke der Bahnlinie zwischen Tulln und Wien, heuer war der östliche Bereich Tullns an der Reihe. Ab dem Frühjahr wurden die Wände von der Maderspergerstraße bis etwa auf Höhe der Ottokargasse errichtet – das entspricht einer Länge von insgesamt in etwa 1,1 km. Die Kosten werden zwischen Stadt (25%), Land NÖ (25%) und ÖBB (50%) aufgeteilt, die Stadtgemeinde Tulln investierte rd. € 250.000,-. „Wir investieren damit nachhaltig in die Lebensqualität der BürgerInnen im östlichen Teil Tullns“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Weiterführung Richtung Betriebsgebiet notwendig

Der Lärmschutz wurde in Richtung Langenlebarn bis in das Betriebsgebiet geführt, um einen effektiven Schutz gegen den sich ausbreitenden Schall zu erzielen. Würde er nur bis auf Höhe der letzten Häuser reichen, hätte dies einen weitaus weniger guten Effekt.

Lückenschlüsse ab 2015

Die noch fehlenden Wände auf Höhe des Bauhofes in der Maderspergergasse werden im Frühjahr 2015 errichtet. Die Umsetzung des Abschnittes entlang des Bahnhofes bis zum Friedhof wäre aus bautechnischen Gründen aufgrund des geplanten Bahnhofs-Umbaues derzeit nicht sinnvoll und wird im Zuge der Bauarbeiten ab 2016 erfolgen. Ähnlich verhält es sich mit der Brücke über die Kleine Tulln: Hier ist der Lärmschutz erst effektiv, wenn das lärmübertragende Stahltragwerk ausgetauscht ist – auch das soll im Zuge des Bahnhofs-Umbaues erfolgen.
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