18.09.2014, 08:49 Uhr

Grafenwörther Feuerwehr bei den „Rescue Days 2014“

(Foto: FF Grafenwörth)
GRAFENWÖRTH (red). Eine Feuerwehrausbildung der besonderen Art absolvierte Kommandant-Stellvertreter Gerald Heiß am 13. und 14.09.2014 in St. Valentin. Bei den s.g. "Rescue Days" liegt der Fokus der Ausbildung auf neuen PKW- und LKW-Technologien und deren Handling im Einsatz.
Zwei Tage lang hatten die Teilnehmer der Rescue Days die Möglichkeit von internationalen Experten zu lernen und die gelernten Kniffe gleich in die Praxis umzusetzen. Während sich die Vorträge um die Themen "Teamwork an der Einsatzstelle", "neue Technologien im Fahrzeugbau" oder "Menschenrettung aus LKW-Kabinen" drehten, mussten im praktischen Teil zahlreiche verschiedene Unfallszenarien bearbeitet werden, wo die neuen Erkenntnisse schon dringend benötigt wurden.

Moderne Fahrzeuge zu bergen, ist große Herausforderung

Dem gestandenen Autofan blutet bei dem Anblick gewiss das Herz: Die "Unfallfahrzeuge" sind nämlich brandneue Volvo-, BMW- oder Mini-Modelle - eine Möglichkeit, die freiwilligen Feuerwehren mangels finanziellen Mitteln nie zur Verfügung steht. Dabei bergen gerade die modernsten Fahrzeug auch die größten Herausforderungen im Einsatzfall: Undurchtrennbare Metallverstrebungen, versteckte Gasgeneratoren von Airbags, elektronische Hilfen die zur Falle werden können und Antriebstechnologien mit Hochspannung und Explosivstoffen machen Feuerwehreinsätze zur Menschenrettung zunehmend zur Herausforderung.
Brandinspektor Gerald Heiß nahm als erstes Mitglied der Feuerwehr Grafenwörth an dieser etwas anderen Fachtagung teil. Schon in den kommenden Monaten werden die Erkenntnisse daraus in die Ausbildung innerhalb der Feuerwehr einfließen um eines Tages an der richtigen Stelle die lebensrettenden Handgriffe setzen zu können.
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