29.03.2017, 12:01 Uhr

Raus aus dem Öl: Absdorf setzt auf Heizungen mit Zukunft

Bürgermeister Franz Dam, Peter Haftner, Kinder, Kindergartenpädagogin Christina Holzer und Kinderbetreuerin Maria Fischer (Foto: Marktgemeinde Absdorf)

In der Gemeinde Absdorf haben erneuerbare Energien Vorrang.

ABSDORF (red). Mit attraktiven Förderungen und einem umfangreichen Maßnahmenpaket sagt Niederösterreich dem Erdöl den Kampf an. Die Gemeinde Absdorf unterstützt die Kampagne der Energie- und Umweltagentur NÖ „Raus aus dem Öl – Rein in die Zukunft!“. Schon seit Jahren werden immer wieder Akzente gesetzt, so wurde erst kürzlich in der Gemeinde die Beheizung von Öl auf Pellets umgestellt.

Absdorf heizt sauber

In der Gemeinde Absdorf wurden die Heizungen von Gas auf Pellets umgestellt. Die Volksschule und der Kindergarten sind jetzt an die Biomasse-Nahwärmeanlage angeschlossen. „Wir setzen ganz bewusst in der Gemeinde auf Erneuerbare Energien. Zunächst weil dadurch Wertschöpfung und somit Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. Zum anderen weil wir damit eine Vorbildrolle in Sachen Klimaschutz einnehmen“, so Absdorfs Bürgermeister Franz Dam.

Nach dem Etappensieg „100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien“ will das Land NÖ die Abhängigkeit von Energieimporten weiter reduzieren. In den letzten zehn Jahren haben 30.000 niederösterreichische Haushalte ihre Ölheizungen entsorgt und sind auf klimaschonende Heizsysteme umgestiegen: Fernwärme, moderne Biomasseheizungen und vor allem Wärmepumpen zeigen beachtliche Wachstumsraten. Trotz dem Rückgang in den letzten Jahren, sind noch 800.000 Ölheizungen österreichweit in Betrieb. Neben dem ökologischen Aspekt steht für Energie-Landesrat Stephan Pernkopf die Sicherung der Wertschöpfung im Land im Fokus: „Jährlich werden österreichweit fossile Brennstoffe im Wert von 10 Milliarden Euro Importiert. Wertschöpfung, die in Niederösterreich fehlt. Ab 2019 wird in Niederösterreich daher der Einbau von Ölheizungen verboten, damit die Wertschöpfung in Niederösterreich erhöht wird“, so Energie-Landesrat Stephan Pernkopf.

Weitere Artikel aus dem NÖ Zentralraum finden Sie hier.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.