Landwirte in der Flutzone planen Maschinenhalle

Hans Plakolm (r.) im Gespräch mit Landwirtin Helga Grilnberger (l.) über die Maschinenhallen-Problematik. | Foto: Plakolm
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WALDING. Johann Plakolm ist Landwirt in Walding-Pösting. Sein Hof wurde beim Hochwasser 2013 stark überflutet und befindet sich in der vom Land Oberösterreich festgelegten Absiedelungszone. Plakolm ist auch der Fraktionsobmann der ÖVP in Walding und Gemeindevorstand.

Rundschau: Wie geht es Bauern in der gelben Zone?
Johann Plakolm: Es ist schwer, weil die Bewirtschaftung von Grund und Boden sichergestellt werden muss. Bauern, die überlegen abzusiedeln, wäre geholfen, wenn sie Maschinen unterstellen könnten.

Bleiben die jetzigen Maschinenhallen stehen?
Erst ab 25 Hektar Bewirtschaftung wäre das erlaubt. Die meisten von uns haben weniger. Und: Der neue Standort muss mindestens fünf Kilometer Luftlinie vom alten entfernt sein, um eine Maschinenhalle stehen lassen zu können. Das ist kaum zu erfüllen.

Was werden Sie tun?
Einige Landwirte verfolgen die Idee einer gemeinsamen Maschinenhalle am Rande der Absiedelungszone.

Wie viele Landwirte und wo genau kommt die Halle hin?
Etwa fünf Bauern werden kooperieren. Die Halle ist an der Grenze zwischen Walding und Goldwörth geplant in der Nähe der B131.

Wie viele Landwirte siedeln ingesamt ab?
Etwa 15 Landwirte in Walding und Goldwörth sind betroffen. Ein Drittel davon siedelt fix ab, ein Drittel überlegt noch und ein Drittel geht auf keinen Fall. Ich überlege noch. Wir haben noch bis Ende Dezember Zeit, uns zu entscheiden. Viel früher werden wir uns nicht festlegen. Besser wäre es, die Entscheidungsfrist zu verlängern.

Warum Fristverlängerung?
Weil es eine Lebensentscheidung ist und eine Generationenfrage. Am liebsten würden wir bleiben. Wenn wir nur wüssten, in welchen Abständen künftig ein Hochwasser passiert. Wir täten uns auch leichter, wenn wir das Gesamtprojekt kennen würden. Wenn zum Beispiel in der Nähe von mir ein Damm ist und ich mich auf der falschen Seite befinde, dann ist alles klar.

Wohin würden sie absiedeln?
Auf den Mursberg.

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Foto: Oliver Hoffmann - stock.adobe.com
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