Kracher-Duell am Wörthersee
Dieses Wundertor reichte Treibachern nicht
- Das 0:1 durch Höfferer.
- Foto: Markus Krucken
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Das hörte man bis auf die Villacher Straße: Jubel in der Waldarena Velden. Mal wieder. Denn die Wörtherseekicker hören nicht auf. Bleiben ungeschlagen. Und grüßen nach zehn Runden von der Spitze der Regionalliga Süd. 2:1 gegen Treibach!
VELDEN AM WÖRTHERSEE/KÄRNTEN. Was spielen diese Buam für eine grandiose Saison! ATUS Velden um Coach Marcel Kuster hat am Freitagabend erfolgreich vorgelegt, auf Austria Klagenfurt (Sonntag bei den Jungwölfen) nun drei Zähler Vorsprung an der Spitze. Da ist reichlich Druck für Violett jetzt auf dem Kessel!
- Der Torschütze dreht jubelnd ab.
- Foto: Markus Krücken
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2:1 - ATUS Velden dreht das Derby
Denn Kusters Truppe steckte gegen die Gäste gleich zwei derbe Nackenschläge weg. Lukas Höfferer wollte eigentlich nur flanken, doch seine Hereingabe hätte der unvergleichliche Lionel Messi nicht besser ins lange Eck versenken können.
Da konnte Velden-Keeper Soldo sich langmachen, wie er wollte - Traumtor!
- Jubel in der Veldener Kabine nach dem 2:1-Sieg überTreibach im Kärntner Derby.
- Foto: ATUS Velden
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Doch der Treibacher Jubel währte nicht lange in der Waldarena. Es war Tor-Held Alex Kiko, der mit zwei Treffern die Partie quasi im Alleingang drehte.
Selbst, als man eine Weile wegen Ristoskovs Rote Karte gegen seinen Ex-Klub in Unterzahl agieren musste, warf das Velden nicht mehr aus der Bahn. Das Selbstvertrauen durch die Unbesiegt-Serie (Sechs Siege, vier Remis) ist da.
Erfolgstrainer Kuster zu MeinBezirk.at: dennoch selbstkritisch "Wieder einmal eine rote Karte, wieder einmal Unterzahl. Das können wir mittlerweile trainieren, weil wir haben einfach da zu viele Emotionen im Spiel.
Das müssen wir einfach besser im Griff haben. Das müssen wir uns selber ankreiden und natürlich ist es dann ein Matchplan zum Wegwerfen."
- Die Veldener Waldarena war wieder gut besucht.
- Foto: Krücken
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Kusti lobt indes weiter: "Aber natürlich muss ich der Mannschaft das zugute halten, dass sie dann taktisch hochdiszipliniert agiert hat, kämpferisch eine überragende Leistung gebracht hat.
Unsere Wechselspieler sofort im Spiel waren und das Ganze vom Vorgänger eins zu uns umgesetzt haben. Und somit war es auch sehr emotionaler Sieg für uns alle."
Denn man nachher in der Kabine "noch länger feierte als sonst. Ich bin sehr stolz auf die Truppe heute. Und ja, wir müssen jetzt natürlich schauen, dass wir unsere Verletzten irgendwie zurückbekommen.
Die Kaderdecke ist sehr, sehr dünn. Aber so ein Sieg haut die Truppe halt noch weiter zusammen und es ist, ja eine richtig geile Mannschaft. Ich bin stolz auf die Burschen!"
Nun muss Austria Klagenfurt am Sonntag bei den Jungwölfen Zähne zeigen, um gleichauf zu bleiben.
Star-Keeper Manuel Kuttin schwor die Truppe schon unmittelbar nach dem 0:3-Fiasko in Treibach in der Kabine auf Wiedergutmachung für Sonntag ein.
Mal schauen, ob die Burschen die Worte ihres Capitano auch Ernst nehmen. . .
So begann Velden:
Marko Soldo - Kiril Hristov Ristoskov, Daniel Hans Genser, Killian Brandner - Florian Schaller (K), Jonas Peter Jochum, Berat Alegöz, Benjamin Mulahalilovic - Tom Zurga, Alessandro Kiko, Lukas Lorinson Trainer: Marcel Kuster.
So begann Treibach:
Samuel Friedrich Marktl, Lukas Paul Höfferer, Manuel Tialler, Elias Pagitz, Fabian Dörflinger, Alex Ristic, Anej Kmetic, Tristan Noel Stocklauser, Vahid Muharemovic (K), Eroll Sabanaj, Julian Mario Maurer Trainer: Karl Schweighofer
High Roller:
Kiko! Zwei Tore für die Spitze in Unterzahl - mehr geht im Derby nicht.
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