Carsharing in Villach
Reges Interesse an Pilotversuch

Mayerhofer-Chef Martin Mayerhofer mit Carsharing-Auto beim Standplatz Hans-Gasser-Platz
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Motor Mayerhofer startete Pilotphase für Carsharing in Villach. In gut zwei Wochen gab es 50 Registrierungen.

VILLACH. Mehrere Autos gemeinschaftlich nutzen, das ist die Idee hinter dem Prinzip des "Carsharing". Nun setzt Motor Mayerhofer in Kooperation mit der Stadt Villach dieses in einem Pilotversuch in Villach um. "Es handelt sich um ein Gesamtprojekt von Hyundai Österreich. Wir sind hier mit dem Standort in Villach mit eine der Ersten, die das umsetzen", erzählt Firmen-Chef Martin Mayerhofer.

Testlauf in Villach

Im Dezember rollte der Testlauf an, seit gut zwei Wochen können sich interessierte Nutzer online registrieren. Innerhalb von 14 Tagen gab es 50 Anmeldungen, berichtet Mayerhofer. "Das ist ein äußerst guter Zulauf", sagt er. Fahrten hätte es bis letzte Woche noch nicht gegeben, "aber das wird dann rasch anlaufen", sagt er.

Drei Fahrzeuge

Vorläufig hat Mayerhofer drei Fahrzeuge – der Type Hyundai i20 – im Portfolio, die Standorte befinden sich am Hauptbahnhof, beim Hans-Gasser-Platz und am Westbahnhof. Weitere Standorte werden evaluiert, noch im Jänner könnten zwei bei der Infineon dazukommen, berichtet Mayerhofer. "Die Gespräche sind derzeit am Laufen", so Mayerhofer.

Der Umweltgedanke 

Für die Nutzung des Services ist eine Online-Registrierung notwendig, die einen Tag dauern könnte, erklärt Mayerhofer. So müssten die Daten des Fahrers überprüft werden. Danach lädt man eine App herunter und bucht eine freie Fahrt. Der Autoschlüssel befindet sich im Wagen. 

Ersetzt acht Fahrzeuge

Die Fahrzeuge werden nach den Fahrten wieder an den Standort zurückgebracht. Als Zielgruppe definiert man in erster Instanz Villach-Besucher ebenso wie Ankermieter der Innenstadt, führt Mayerhofer aus und ergänzt: "Unser Ziel ist es, eine Mobilitätsoption zu bieten. Natürlich ein Umwelt-, aber auch finanzielles Thema. Ein Carsharing-Auto ersetzt bis zu acht Fahrzeuge und ist auch für Unternehmen rentabel", sagt Mayerhofer in Bezug auf Kilometerabrechnungen und wenig genutzte Fahrzeuge im Fuhrpark. In puncto Kosten schlägt das Carsharing mit einem Fixbetrag von 5,90 Euro pro Stunde (100 Kilometer) oder 59 Euro für 24 Stunden zu Buche. 

Kilometer registriert

Die Fahrten werden mittels einer Art "Black-Box" im Auto registriert, das Fahrzeug ist Vollkasko versichert. Aufgesperrt wird das Auto mit dem Handy, der Schlüssel befindet sich im Inneren des Fahrzeugs. Für den "vollen" Tank sorgen die Fahrer selbst, zeigt die Anzeige weniger als 25 Prozent an, so ist der Fahrer angehalten per Tankkarte – die Kosten trägt das Unternehmen – zu tanken. Das Fahrzeug selbst wird regelmäßig serviciert, zudem gibt es eine 24-Stunden-Service-Hotline, berichtet Mayerhofer. "Wir sind selbst auf Erfahrungswerte gespannt", ergänzt er. Wird das Service gut angenommen, ist eine Ausweitung des Fuhrparks angedacht. Auch die Bereitstellung größerer Wägen könne man sich gut vorstellen.
Weitere Informationen gibt es auch online unter [f]motor-mayerhofer.at[/f]

Autor:

Alexandra Wrann aus Villach

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