Trotz regelmäßiger Aufträge insolvent
Villacher Motorradwerkstatt kämpft mit Schuldenberg
- Der Handel mit Motorrädern und Mopeds soll bereits vor Jahren eingestellt worden sein. (Symbolfoto)
- Foto: stock.adobe.com/at/belyjmishka
- hochgeladen von Lea Kainz
Der Alpenländische Kreditorenverband gibt bekannt, dass über das Vermögen der "road rutter GmbH" in Villach ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde. Es handle sich um ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.
VILLACH. Die Schuldnerin wurde vor circa 20 Jahren gegründet. Dem AKV zufolge werde nur noch die Reparatur von Motorrädern und Mopeds durchgeführt, da der Handel dieser bereits vor Jahren eingestellt wurde. Es werde die Fortführung des Unternehmens sowie der Abschluss
eines Sanierungsplanes mit einer Quote von 20 Prozent beabsichtigt.
Unzuverlässiger Mitarbeiter
"Das Unternehmen der Schuldnerin hat regelmäßig Aufträge hinsichtlich der Reparatur von Motorrädern sowie Mopeds. [...] Im Unternehmen arbeiten neben dem Geschäftsführer [...] sowie dessen Frau und Schwager. Den mit Abstand höchsten Arbeitnehmerbeitrag erhält der Schwager des Geschäftsführers, welcher Mitarbeiter jedoch unzuverlässig ist und teilweise nicht zur Arbeit erscheint. Die Schuldnerin konnte den Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern, insbesondere hinsichtlich der Republik Österreich Finanzamt, als mit Abstand größten Gläubiger, nicht nachkommen. Darüber hinaus wurde die Liquidität des Unternehmens Schritt für Schritt aufgebraucht und ist nunmehr nicht ausreichend Liquidität vorhanden, um die restlichen Verbindlichkeiten zu tilgen", schildert der AKV die Ursachen der Insolvenz.
100.000 Euro Schulden
Die Höhe der Verbindlichkeiten belaufe sich auf rund 100.000 Euro. Aktiva sollen in der Größenordnung von circa 59.400 Euro vorhanden sein. Die Überschuldung errechne sich daher mit rund 40.600 Euro. Von der Insolvenz sind laut AKV vier Gläubiger und ein Dienstnehmer betroffen.
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