10.10.2014, 14:00 Uhr

Papst wirkt für einige Wochen in Kärnten

Elder Pope vor dem Taufbecken in der Klagenfurter Hirschenwirtstraße
Wer hätte das gedacht? Der Papst wirkt für einige Wochen oder sogar Monate in Kärnten. Möglicherweise war ein Papst noch nie-zumindest in der letzten Zeit sehr sehr selten- in Kärnten und schon gar nicht so ein junger. Das heißt genau genommen ist es Elder Mitchell Pope aus Nashville Tennessee, gerade einmal 20 Jahre alt und nun schon über ein Jahr als Missionar der Kirche Jesu Christi in Österreich und kurz auch in Deutschland unterwegs. Seit September 2013 auf Mission, wirkte er in Salzburg, Neumarkt am Wallersee, Ellwangen und nunmehr in Klagenfurt.

Sein Vater Drew arbeitet als Grafik Designer. Seine Mutter Torri unterrichtet in der Volksschule. Elder Popes jüngere Geschwister Callie und Parker freuen sich über seine wöchentlichen Briefe nach Hause. Wieder zurück in seiner Heimat möchte er gerne Internationale Wirtschaft studieren. Wie es sich für einen, der aus Nashville kommt gehört, spielt er ausgezeichnet Gitarre. Auf Mission hat er noch Ukulele gelernt und begleitet damit Kirchenlieder im klassischen Countryrhythmus.

Ich fragte ihn, seit wann er den Wunsch hege, Missionar zu sein. Überraschenderweise antwortete er: "Eigentlich erst seit 2 Jahren. Mit 18 hatte ich einige einschneidende Erlebnisse. Zumindest durch eines davon zeigte mir mein himmlischer Vater, dass alle Ereignisse in meinem Leben, Teil eines großen Ganzen sind. Dadurch machte alles, was ich vorher erlebt habe, augenblicklich Sinn und ließ mich die Zusammenhänge erkennen." Er überreicht mir ein Blatt Papier, auf dem er einige seiner Gedanken festgehalten hat:

Wir sind Kinder Gottes
Durch die Wiederherstellung des Evangeliums Jesu Christi ist es uns offenbart worden, dass jeder Mensch zur ewigen Familie Gottes gehört. Das bedeutet, dass jeder Mensch, der je gelebt hat, jetzt lebt und leben wird, ein Kind Gottes ist. Als solches ist ihm überaus großes Potential mitgegeben.
Als ich zum ersten Mal erkannte, dass ich einen liebevollen Vater im Himmel habe, der mich mit ganzem Herzen liebt, änderte sich schlagartig meine Perspektive. Er liebt mich, kümmert sich um mich und gibt mir alles, was ich brauche um zu lernen und zu wachsen. Deswegen gab er uns auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Deswegen gab er uns die Heiligen Schriften, einschließlich des Buches Mormon. Deswegen gab uns Gott immer wieder Propheten. Gott ist unser Vater im Himmel. Er liebt uns. Davon gebe ich Zeugnis und glaube fest daran.
20. September 2014
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