23.10.2017, 17:00 Uhr

Mit der WOCHE zum Musikkabarett

Christof Spörk macht kritisches Musikkabarett (Foto: KK/Wolfgang Hummer)

Chrisof Spörk tritt bei einer Charityveranstaltung des Lions Club Drautal in Feistritz auf. Die WOCHE verlost VIP Karten.

VILLACH (aju). Christof Spörk ist ein bekannter österreichischer Musiker und Kabarettist. Der Lions Club Drautal holt ihn für einen Abend nach Feistritz. Die WOCHE führte vorab ein Interview mit dem 45-Jährigen:

WOCHE: Warum Musikkabarett?

Christof Spörk: Es ist wie fast in jedem Beruf, man tut halt das, was man glaubt zu können. Ich bin als Politikwissenschaftler ins Leben gestartet, habe aber immer Musik gespielt. Meine erste Gruppe hieß Landstreich. Dann gab es die Global Kyner. Mit dieser Gruppe sind wir zum Songcontest und wieder zurückgefahren (lacht). Dann kommt man, dass eigentlich nichts wirklich kann, was einer wirklich will von dir (lacht). Aber ich habe ein großes Glück gehabt.

Vom ernsten Journalisten zum Kabarettisten?

Ich war Journalist, das war eine schöne Zeit. Die Leidenschaft auf der Bühne zu sein, war aber etwas größer als die Neugier, die man als Journalist haben muss.

Sie haben ja auch Auszeichnungen erhalten?
Ja, das ist altersbedingt (lacht). Man sammelt halt, wenn man länger auf der Bühne ist vieles ein (lacht). Landstreich hat den Salzburger Stier bekommen. Den österreichischen Kabarettpreis habe ich auch erhalten. Es ist angenehm, wenn man merkt, es ist nicht aussichtslos, was man da macht, und es ist ein toller Zuspruch vom Publikum.

Woher kommen die Ideen für das Kabarett?

In der Regel aus meinem Kopf (lacht). Ich habe eigene Lieder zur Lärmschutzwand, wo ich sage: Ich will nicht nur Sachen machen, die lustig sind, sondern auch Dinge, die mir wichtig sind, bringen. Beim Hin- und Herfahren zu meinen Auftritten habe ich zum Beispiel gesehen, dass es in Frankreich keine Lärmschutzwände gibt. Das möchte ich im Kabarett aufzeigen, sodass das Publikum hinausgeht und sich überlegt, warum das so ist. Ich glaube, dass Kabarett traditionell schon eine Kunstform ist, die manchmal unangenehme Sachen lustig macht.

Warum ist der Name des Programms „Am Ende des Tages“?
Wenn man ein Programm schreibt, findet man einen Programmtitel, der der Inhalt ist, oder man findet eine Klammer. Das ist ein bisschen eine Klammer. Ich habe mir gedacht: Worum geht es am Ende des Tages? Als ich jung war, war noch eine andere Stimmung insgesamt, eine positivere. Das ist heute nicht mehr so und ich frage mich warum.


Zur Sache

Zum Gewinnspiel
Die WOCHE verlost 5x2 VIP Karten für Christof Spörks Vorstellung in Feistritz. Inklusive sind: zwei Getränke und zwei Brotteller der Mirnockbauern. Die Karten werden auf den Namen des Gewinners im Gemeinschaftshaus Feistritz am 17.30 Uhr am 3. November hinterlegt. Teilnahme unter: www.meinbezirk.at/2287449

Zur Person

Name: Christof Spörk; Alter: 45 Jahre; Familie: verheiratet mit einer gebürtigen Kubanerin, vier Kinder; Ausbildung: studierte Politikwissenschaften in Wien, war über ein Jahr als Journalist tätig, ist nun selbstständig 

Zur Veranstaltung
Charityveranstaltung des Lions Club Drautal; Wann? Freitag, 3. November 2017, Beginn: 19:30 Uhr; Wo? Im Gemeinschaftshaus Feistritz/Drau; Eintritt: VVK 17 Euro/Abendkassa 22 Euro; Kartenhotline: 0664/4107960

Charitylauf
Alfred Nageler (Extremsportler), Dominik Pacher (Extremsportler) und Alexander Radin (Behindertensportler) laufen Charitiymeter. Mit dem Kauf von Losen (100 Meter à 5 Euro) kann man schon im Vorfeld bei allen Lions mitmachen und auch so spenden. Hauptpreise sind ein handsignierter Helm von Christian Walder und ein Snowboard, signiert von Anna Gasser, und viele weitere Preise. Start des Laufes ist 17.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Feistritz.

Die Aktion ist bereits beendet!

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