Skifahren: Training senkt das Verletzungsrisiko

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VÖCKLABRUCK (csw). Anfang Dezember beginnt in vielen Wintersportorten die Skisaison. Um Verletzungen vorzubeugen, kann man einiges tun, erklärt Manfred Mitterlehner, Inhaber, Geschäftsführer und Trainer von Mitterlehner Training. "Beim Skifahren ist die Kraft entscheidend. Je mehr Muskelkraft man hat, desto langsamer ermüdet man." Der Ermüdungsfaktor sei für die Verletzungsanfälligkeit entscheidend. Darum komme es am Ende des Skitags am häufigsten zu Unfällen.
Das Aufwärmen hat mit dem Verletzungsrisiko nicht viel zu tun, räumt Mitterlehner mit einer häufigen Fehlmeinung auf. "Es geht mehr um das langsame Einfahren."
Am häufigsten verletzten sich Skifahrer am Knie. Mitterlehner empfiehlt daher, gezielt Oberschenkelvorder- und -rückseite sowie Gesäßmuskulatur zu stärken. "Die Oberschenkelmuskulatur stabilisiert das Kniegelenk", so die Erklärung des Sportwissenschaftlers. "Die optimale Übung für daheim sind Kniebeugen in vielen Varianten." Man könne sie beidbeinig oder einbeinig durchführen. Letzteres habe den Vorteil, dass die Koordination massiv mittrainiert werde. Um die Oberschenkel zu kräftigen, könne sich auch mit dem Rücken an der Wand anlehnen und sich auf einen imaginären Sessel setzen. Unter- und Oberschenkel sollen dabei in einem rechten Winkel stehen.

Langsam starten
Im Studio empfiehlt Mitterlehner, an Beinstrecker, Beinbeuger und Beinpresse zu trainieren. Aber auch Zirkeltraining mit Fokus auf den Gesäß- und Beinbereich sei zur Vorbereitung sinnvoll, ebenso wie Bauch-Beine-Po und allgemeines Kraft- und Ausdauertraining. "Das beste Training für das Skifahren ist das Skifahren", sagt Mitterlehner. Sein Tipp: den ersten Skitag der Saison gemächlich angehen.

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