Von Nixen, Riesen und dem Teufel
Die sagenhafte Seite der Region
- Zur Entstehung der Drachenwand gibt es viele Geschichten.
- Foto: www.mondsee.at
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Nixenfall, Drachenwand oder Kreuzstein: Rund um einige Plätze in der Region ranken sich alte Sagen.
BEZIRKE VÖCKLABRUCK UND GMUNDEN. Manche Orte kennt man wegen ihrer Aussicht, andere wegen ihrer markanten Gestalt. Doch hinter einigen Felsen, Bergen oder auch Wasserfällen in der Region steckt oft weit mehr als nur ein schönes Fotomotiv. Seit vielen Generationen erzählen sich die Menschen Geschichten und Sagen von Nixen, Teufeln, verwunschenen Gestalten und geheimnisvollen Ereignissen. Vieles davon lässt sich heute nicht mehr erklären – und genau das macht die alten Sagen so faszinierend.
- Zur Entstehung der Drachenwand gibt es viele Geschichten.
- Foto: www.mondsee.at
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Drachenwand
Wer die Drachenwand besteigt, kommt an einem Felsloch mit traumhaftem Ausblick vorbei. Um seine Entstehung ranken sich viele Geschichten. Eine Sage erzählt von der Pfarrersköchin, die an einem Freitag (Fasttag) in einer Mühle ausgelassen feierte. In den frühen Morgenstunden erschien der Teufel, packte sie und flog mit ihr davon. Beim Überqueren der Drachenwand soll er zu tief geflogen sein und dabei die Felswand durchbrochen haben.
- Die schlafende Griechin.
- Foto: Tina Hüller
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Die schlafende Griechin
Dieses Felsengebilde liegt gegenüber von Traunkirchen, umrahmt von den Gasselkögeln und dem Spitzelstein. Die Volkssage erzählt, dass König Dachstein den Traunstein wegen seines Ungehorsams verbannte und ihn einsam am Rande seines Riesenreiches stehen ließ. Nachts schlich sich eine Frau aus der Felsenregion und biederte sich dem Traunstein an. Deshalb wurde sie von König Dachstein verflucht und ist seither ein lebloser Felsen.
- Der Nixenfall.
- Foto: MeinBezirk/Rabl
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Nixenfall
Der Sage nach lebte die Nixe „Adhara“ einst im Attersee. Sie soll den notleidenden Menschen geholfen haben, indem sie glitzernde Kostbarkeiten aus dem See holte und am Ufer zurückließ. Doch die Gier der Menschen führte dazu, dass sie nicht mehr half und sich zurückzog. Es heißt, „Adhara“ wohnt seither hinter dem Nixenfall im Weißenbachtal. Das Glitzern des Attersees soll noch immer ein Überbleibsel der Nixe sein. Der Nixenfall ist heute Ziel einer Wanderung.
- Der Traunstein.
- Foto: Andreas Witek
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Traunstein
In einer Volkssage gibt es den Riesen Erla, der im Gefels des Traunsteins gelebt haben soll. Er habe sich in die Nixe des Laudachsees verliebt und für sie das Schloss Ort bauen lassen, in dem sie nach ihrer Hochzeit einige Zeit verbrachten. Die Nixe habe jedoch immer stärkeres Heimweh nach der Unterwasserwelt bekommen und sei schließlich ihrem Kummer erlegen. Deshalb soll sich der Riese Erla wieder in die Felsen des Traunsteins zurückgezogen haben.
- Der Kreuzstein am Mondsee.
- Foto: Elisabeth Staudinger
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Kreuzstein am Mondsee
Viele Erzählungen gibt es um diesen markanten Stein. Laut einer Legende soll er an eine Pferdekutschenfahrt erinnern, bei der nach einem Unfall alle Insassen ertranken. Auch die Geschichte einer ertrunkenen Hochzeitsgesellschaft wird erzählt, dürfte aber auf einer Verwechslung mit dem Hochzeitskreuz am Wolfgangsee beruhen. Eine weitere Erzählung handelt von Holzfällern, die sich nach einem Floßunglück auf den Felsen retten konnten.
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