Vöcklabruck: FPÖ-Kritik an 3D-Zebrastreifen

Vizebürgermeister Michael Habenschuss (l.) und Gemeinderat David Binder.
  • Vizebürgermeister Michael Habenschuss (l.) und Gemeinderat David Binder.
  • Foto: FPÖ
  • hochgeladen von Alfred Jungwirth

VÖCKLABRUCK. Dringenden Handlungsbedarf sieht Vizebürgermeister Michael Habenschuss (FPÖ) beim Fußgängerübergang in der Robert-Kunz-Straße auf Höhe des Maximarktes. In den vergangenen Monaten haben sich in diesem Bereich mehrere Unfälle mit Verletzten ereignet, auch ein Todesopfer war zu beklagen. Die BezirksRundschau berichtete.

Als eine mögliche Lösung schlägt Habenschuss die Zusammenlegung der Ausfahrten verbunden mit einem Kreisverkehr vor. „Einen 3D-Zebrastreifen, wie ihn Bürgermeister Brunsteiner errichten lassen will, halte ich für einen Marketing-Gag", meint FPÖ-Gemeinderat David Binder und verweist dabei auf Erfahrungen der Stadt Linz. Der Streifen entfalte seine Wirkung nur aus einer Fahrtrichtung, bei Nacht und Nässe verpuffe der Effekt. Außerdem sei der 3D-Effekt nur aus nächster Nähe und bei geringer Geschwindigkeit erkennbar, meint Binder. Im Gespräch mit der BezirksRundschau hatte Bürgermeister Brunsteiner schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass ein 3D-Zebrastreifen nur in Verbindung mit einer Mittelinsel kommen würde. So sei er aus beiden Fahrtrichtungen wirksam.

Radarstrafen für Verkehrssicherheit

Auch in anderen Bereichen der Stadt ortet die FPÖ-Fraktion Gefahrenstellen, da durch die bauliche Entwicklung manche Schutzwege nicht mehr optimal angelegt seien. Bereits im November habe man den Antrag gestellt, die Einnahmen aus der Überwachung durch das Radarauto zweckgebunden für die Straßenerhaltung und Verkehrssicherheit zu verwenden, so die Freiheitlichen in einer Aussendung. „Auch mit dieser Maßnahme gibt es gute Erfahrungen, zum Beispiel in der Stadt Ried”, ärgert sich FPÖ-Chef Habenschuss über die Ablehnung aus den anderen Fraktionen.

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