Ein Tierarzt blickt zurück
Broschüre über die Würde der Rinder

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Kurz vor den Festtagen veröffentlicht Dr. med.vet. Ernst-Jürgen Magnus eine Broschüre über 50 Jahre Berufserfahrung als Tierarzt. Auf 44 Seiten widmet er sich einer Würdigung der Rinder, dem Versuch einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise von Wiederkäuern und einem Lob auf kleinbäuerliche Strukturen und organisch-biologische Landwirtschaft.

Ein wesentlicher Teil der Broschüre befasst sich mit dem verloren gegangenen Wissen einer artgerechten Fütterung von Rindern mit Gras und Heu sowie der Beachtung natürlicher Kreisläufe bis hin zu einem verantwortlichen Umgang mit unseren Böden. Dr. Magnus informiert den Leser über die Auswirkungen einer nicht artgerechten Fütterung auf die Gesundheit der Tiere und die damit verbundene mindere Qualität von Milchprodukten. Rinder betrachtet er als „Wunderwerk der Schöpfung“, denen durch die intensive Tierhaltung in landwirtschaftlichen Großbetrieben neben der Gesundheit auch die Würde genommen werde.

Die Entfernung der Hörner kommt für Dr. Magnus einer Verstümmelung der Rinder gleich, denn deren wichtige Aufgabe als Sinnes- und Wahrnehmungsorgan für qualitatives Futter würden völlig verkannt und gingen dadurch verloren. „Die Kleinbauern, die unsere Broschüre unterstützt haben, haben zur Gänze behornte Rinder. Wer von artgerechter Tierhaltung und Tierwohl zu sprechen wagt, muss dort hinschauen und sich ein Beispiel nehmen“, betont Dr. Magnus.

Besonders am Herzen liegt ihm auch, auf die Gefährdung und Zerstörung unserer Böden durch die moderne Landwirtschaft hinzuweisen. „Wenn die Böden sterben, geht die Landwirtschaft selbst zu Grunde. Geht die Landwirtschaft zu Grunde, werden in der Folge Millionen Menschen an Hunger sterben“, erklärt Dr. Magnus und meint damit, dass der Weg der industriellen Landwirtschaft eben im Grunde falsch und würdelos sei. Ihm fehlen Ethik und Verantwortung unserer Schöpfung und dem Leben gegenüber.

Dank Unterstützung vor allem durch drei kleinbäuerliche Biobetriebe, die ihre gesunden Produkte in eigenen Hofläden selbst vermarkten und für eine umweltverträgliche, verantwortunfsvolle Landwirtschaft stehen, konnten 800 Broschüren gedruckt werden.

Aufgelegt und erhältlich sind sie in zwei Hofläden in Pfaffing (Biolandbau und Hofmolkerei Franz & Christine Mijeski, Kropfling 6 sowie bei „Biohof Moar“ – Fam. Kriechbaum, Nindorf 7) und in Frankenburg/Egg3 im Hofladen „Natur-Bauern-Hof Strasser“.

„Für diese Bauern hat auch der Slogan „KAUFT REGIONAL“ gute Berechtigung, denn auf Grund artgerechter Tierhaltung sind sie tatsächlich Garant für gesunde Tiere und gesunde Produkte“, ergänzt Dr. Magnus überzeugt.

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