Von Köchen, Lehrern und Bildhauern: Eröffnung des Berufsinfo-Zentrums

Sven Hergovich, Beate Zeilinger, Romana Weissensteiner-Lenz, Edith Zach, Karin Bachmann und Karl Fakler eröffneten das neue Berufsinfozentrum.
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WAIDHOFEN. Vier Monate hat es gedauert, bis das Berufsinfozentrum in Waidhofen (BIZ) fertig war. Ab sofort können Jobsuchende und vor allem junge Menschen, die vor der Frage stehen "Was könnte ich werden", im nördlichen Waldviertel diese Anlaufstelle rund um alle Fragen um Jobs und Ausbildung besuchen.

Das neue BIZ - das einzige im nördlichen Waldviertel - befindet sich im zweiten Obergeschoss des AMS Waidhofen. Ganz einfach war der Umbau nicht, vor allem, da den Mitarbeitern während des Umbaus ein Teil der Decke entgegen kam, wie AMS-Leiterin Edith Zach während des Festaktes mit einem Schmunzeln erzählt. AMS Landesgeschäftsführer Karl Fakler: "Es geht darum sich breit über berufliche Möglichkeiten zu informieren und die Eignung zu testen".

Rund 250.000 Euro wurden in den Um- und Ausbau investiert. Drei Mitarbeiterinnnen betreuen Kunden und Jugendliche beim Eignungstest, bei der Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen oder der Jobsuche.

Doch was wäre der Berufswunsch der prominenten Gäste gewesen? Die Bezirksblätter haben in einer investigativen Recherche nachgefragt. AMS-Geschäftsführer Karl Fakler wäre laut eigenen Angaben gerne Sänger geworden. "Aber da hätt ich keinen Test gebraucht um zu merken, dass das nichts wird". Ähnlich ging es Bürgermeister Robert Altschach mit seiner Traumkarriere als Koch. "Das ist am Talent gescheitert. Da bin ich lieber ins Fach der Esser gewechselt".

Fast getroffen hat seinen Berufswunsch Personalentwickler Ernst Wurtz: "Ich wollte immer Lehrer werden, aber irgendwann hat mich die Juristerei gepackt". Immerhin: heute hat Wurtz durch seine Tätigkeit bei der Waldviertel Akademie und als Regionalentwickler beinahe so etwas wie einen Lehrerjob. AK-Chef Christin Hemerka wollte hingegen immer Lokführer werden - schließlich hat ihn sein Großvater als kleinen Bub öfter in die Führerkabine mitgenommen. "Das war wahrscheinlich schon damals verboten, aber mir hat das unheimlich getaugt." Und die Hausherrin selber? "Kinderkrankenschwester, aber das hat mir das AMS ausgeredet", berichtet Edith Zach - offenbar waren die Überredungsversuche erfolgreich.

Das Berufsinfozentrum ist für Besucher während der Geschäftszeiten des AMS Waidhofen geöffnet. Auch wenn sich das Angebot primär an Jugendliche und junge Erwachsene aus den Bezirken Horn, Gmünd, Zwettl und natürlich Waidhofen richtet, ist jeder herzlich willkommen.

Autor:

Peter Zellinger aus Waidhofen/Thaya

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