Neues Buch über die Wegwerfgesellschaft mit Waidhofner Beteiligung

Günter Antony beschreibt in zwei Geschichten den Aufstieg in den 50er-Jahren.
  • Günter Antony beschreibt in zwei Geschichten den Aufstieg in den 50er-Jahren.
  • Foto: Zellinger
  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. "Wegwerfen ist eine Sünde" lautet der Titel des neuen Buchs von Helene Belndorfer. Es handelt von Konsum und Verzicht von Menschen aus verschiedenen Generation von 1919 bis 1958 und deren ganz persönlichen Konsumgeschichten.

Der Waidhofner Günter Antony steuerte zwei persönliche Geschichten bei. Antony beschreibt in dem Buch den rapide steigenden Wohlstand in den 50er-Jahren. "Damals gab es von der EVN eine Elektrogeräte-Mietaktion, so kamen wir 1954 zu unserem ersten Elektroherd", berichtet Antony. Auch das erste Auto konnte sich die Familie im gleichen Jahr leisten. "Unsere Eltern waren noch die Sparsamkeit gewöhnt", berichtet Antony. "Weggeschmissen wurde nichts. Meinem Vater war es beispielsweise in den 30er-Jahren finanziell nicht möglich eine Wohnung einzurichten".

"Wegwerfen ist eine Sünde" von der Zeithistorikerin Helene Belndorfer ist im Boehlau Verlag erschienen. 262 Seiten, 29 Euro.

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