Polizei verteilt Infos statt Strafzettel

Robin Gawol und Inspektor Jürgen Dangl informieren Autofahrer über defekte Lichtanlagen.
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  • hochgeladen von Peter Zellinger

WAIDHOFEN. Die Unfallstatistik belegt, dass mit der dunklen Jahreszeit die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmer begonnen haben. In den Monaten September bis November 2016 ereigneten sich laut Statistik Austria in Österreich 9.836 Verkehrsunfälle. Trauriger Spitzenreiter der Bilanz ist Niederösterreich mit 1.829 Unfällen, bei denen 2.343 Menschen verletzt und 33 Menschen getötet wurden.

„Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und schlechte Sicht fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit", erklärt Ewald Braunstein, ÖAMTC-Stützpunktleiter in Waidhofen. Ein immens wichtiges Thema in der dunklen Jahreszeit ist daher eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Gemeinsame Aktion mit der Polizei

Um das Bewusstsein nicht mit Strafen zu schärfen haben sich Polizei und der Autofahrerclub nun eine besondere Aktion einfallen lassen. Am EKZ-Kreisverkehr in Waidhofen wurden Autofahrer mit defekter Lichtanlage von der Polizei angehalten. Statt eines Strafzettels gab es aber einen Gutschein für einen Lampentausch. Vor allem das defekte Abblendlichter und Kennzeichenbeleuchtung sind die häufigsten Mängel im Winter, erklärt Gruppeninspektor Jürgen Dangl am Kreisverkehr in Waidhofen.
Im zweistündigen Aktionszeitraum wurden bei 11 Fahrzeugen, die von der Polizei aufgrund einer mangelhaften Licht-Anlage angehalten wurden, insgesamt 13 Lampen getauscht.

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