"Reserve-Goebbels"
Wirbel um Posting nach Kickl-Besuch

Dieses Facebook-Posting sorgt derzeit für Aufregung.
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  • hochgeladen von Mario Born

Welser Grüner verglich FPÖ-Spitzenkandidaten mit dem Reichspropagandaminister. Nach Protesten zog er die Aussage zurück.

WELS. Auf seiner Wahlkampftour machte FPÖ-Ex-Innenminister Herbert Kickl am 11. September in Wels Station. Hier warb er für sein Programm und wetterte gegen politische Gegner. Das nahm Walter Teubl, Bezirkssprecher der Welser Grünen, zum Anlass für einen Facebook-Kommentar: "Der Reserve-Goebbels macht sich Sorgen" postete er süffisant.
In der FPÖ löste das Empörung aus: "Ich ärgere mich persönlich", sagt FPÖ-Stadtparteichef Gerhard Kroiß. "Uns wirft man immer unterste Schublade vor, aber das ist letztklassig." In der Politik seien persönliche Angriffe zu vermeiden.
Teubl verteidigte zunächst die Aussage: "Als ich das Video von Kickls Hetzrede beim Wahlkampfauftakt der FPÖ ansah, fühlte ich mich sofort an die demagogische Rhetorik und den verächtlichen Stil des ehemaligen Reichspropagandaministers erinnert", so Teubl zur BezirksRundschau: "Politische Gegner werden summa summarum als 'linke Vögel' tituliert, die Bevölkerung wird in 'Wir' und 'die Anderen' geteilt, wobei 'die Anderen' die Feinde sind, die es zu besiegen gilt. Randgruppen werden diffamiert und verspottet."
Herbert Kickl sei der erfolgreichste Hassprediger des Landes, Goebbels bis heute weltweit Symbol für menschenverachtende Propaganda. "Er hat wie Kickl seine Partei mit markigen Sprüchen und vereinfachenden Botschaften groß gemacht. Daher finde ich den Vergleich angebracht." Aber er schränkt ein: "Ich möchte Kickl jedoch nicht auf eine Stufe mit einem Nazi-Kriegsverbrecher stellen." Nach weiteren Protesten nahm Teubl schließlich die Aussage zurück – auch öffentlich auf Facebook.

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