"Operation am offenen Herzen" in Marchtrenk
Kläranlange der Region wird bei vollem Betrieb saniert
- Damit die Kläranlagen in Marchtrenk für die kommenden Jahrzehnte gerüstet ist, muss die Anlage bei laufendem Betrieb saniert werden.
- Foto: Sabine Reimann Fotografie
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Während die Kläranlage in Marchtrenk umfassend generalsaniert wird, muss sie Tag für Tag zuverlässig funktionieren. Für den Abwasserverband Welser Heide ist das Großprojekt eine Investition in die Umwelt und die Lebensqualität der Region für die nächsten Jahrzehnte.
MARCHTRENK. Die Kläranlage des Abwasserverbandes Welser Heide in Marchtrenk ist die zweitgrößte des Landes. Sie reinigt seit rund 50 Jahren die Abwässer aus der Region Wels. Nun wird die Anlage umfassend modernisiert, an zukünftige Anforderungen angepasst sowie auf 250.000 Einwohnerwerte erweitert. Die besondere Herausforderung: Während der gesamten Bauzeit muss die Abwasserreinigung uneingeschränkt weiterlaufen.
- Der Obmann des Abwasserverbandes und eww-Vorstand Wolfgang Nöstlinger sowie der Welser Bürgermeister Andreas Rabl bei der Kläranlage in Marchtrenk.
- Foto: Sabine Reimann Fotografie
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Nahezu jedes Bauwerk und die gesamte maschinelle Ausrüstung werden in den kommenden Jahren erneuert. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise. „Die Generalsanierung ist mit einer Operation am offenen Herzen vergleichbar", erklärt Wolfgang Nöstlinger, Obmann des Abwasserverbandes und eww-Vorstand:
"Die Kläranlage muss während der gesamten Bauzeit ihre volle Leistung erbringen – nur ausreichend gereinigtes Abwasser darf in die Traun gelangen."
Fit für die nächsten Jahrzehnte
Mit der Generalsanierung werde die Kläranlage bis 2030 technisch auf den neuesten Stand gebracht und gleichzeitig für das weitere Wachstum der Region vorbereitet. Neu sind eine PV-Anlage, besser gedämmte Faultürme und neue Turboverdichter. Moderne Anlagentechnik, höhere Energieeffizienz und der Ausbau der Kapazitäten sollen dafür sorgen, dass die Abwasserreinigung auch in Zukunft zuverlässig funktioniert, wie der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) unterstreicht:
"Mit dieser Investition sichern wir die hohe Lebensqualität in unserer Region und übernehmen Verantwortung für kommende Generationen.“
Davon soll nicht nur die Region Wels, sondern auch die Gemeinde Eggendorf im Traunkreis in Linz-Land profitieren.
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