Region nimmt Verkehrslösung in Angriff

Große Aufgaben erfordern auch große Darstellungen: So machen die Bürgermeister der Region auf das Verkehrsproblem aufmerksam!
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  • Foto: Planungsverband WMG
  • hochgeladen von Manfred Hassl

„Trotz des sehr guten öffentlichen Verkehrsangebotes stellt das hohe Verkehrsaufkommen durch den Individualverkehr im westlichen Mittelgebirge eine große Herausforderung für die Zukunft dar“ – so formulieren die Bürgermeister der Region westliches Mittelgebirge die große Aufgabenstellung! Nachsatz:  "Dieses Problem kann nur gemeindeübergreifend gelöst werden."
Bereits im Jahr 2007 wurde für das westliche Mittelgebirge ein vom Land und den Gemeinden beauftragtes Verkehrskonzept erstellt. Einige empfohlenen Maßnahmen wurden damals umgesetzt, wie beispielsweise eine 30er-Beschränkung im Ortsgebiet. Andere Empfehlungen harren jedoch bis dato der Ausführung.

Neuer Anlauf

„Wir haben uns im Planungsverband verständigt, das Thema Verkehrskonzept westl. Mittelgebirge wieder neu anzugehen“, bekräftigt der Planungsverbandsobmann und Axamer Bürgermeister Christian Abenthung. "Im ersten Schritt wurden die damals vorgeschlagenen Konzepte in Bezug auf Umsetzung und Auswirkungen von den Gemeinden evaluiert und dem Land zur Verfügung gestellt. Das Land hat auf Basis der Daten von 2007 und den Evaluierungsergebnissen die Daten neu hochgerechnet."

Wichtigste Schritte

Alle sechs Gemeinden (Axams, Birgitz, Götzens, Grinzens, Mutters und Natters) haben einen einstimmigen Beschluss herbeigeführt, in dem die Tiroler Landesregierung ersucht wird, so rasch wie möglich unter Einbindung der Gemeinden und der Bevölkerung ein Verkehrskonzept für die gesamte Region zu erstellen. LHStv. Josef Geisler hat dazu bei der Besprechung mit den drei Bürgermeistern Christian Abenthung (Axams), Markus Haid (Birgitz) und Josef Singer (Götzens) sowie LA Rudolf Nagl jetzt nicht nur seine Unterstützung zugesagt, sondern ganz aktuell bereits die ersten Aufträge dazu erteilt!

Unterstützung

„Ich freue mich, dass alle sechs Gemeinden hier an einem Strick ziehen und wir jetzt auch die Unterstützung von LHStv. Josef Geisler als zuständiger Referent in der Tiroler Landesregierung haben“, so Christian Abenthung. "In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung in unserer Region – allein in Axams gehen unsere sachlich fundierten Prognosen von einer Steigerung der derzeit knapp über 6.000 Einwohner auf mindestens 7.500 Einwohner im Jahr 2030 aus – ist es jetzt Zeit zum Handeln und nicht nur über Probleme zu sprechen. Nachhaltige Politik muss über Wahlperioden hinausschauen.“

Solidarität

Eines ist dem Planungsverbandsobmann jedoch wichtig: „Das jetzt gestartete, offene Projekt Verkehrskonzept westliches Mittelgebirge darf keine der sechs Gemeinden überproportional belasten. Es gilt hier solidarisch mit jenen Gemeinden zu sein, die durch ihre Lage besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Schaffung neuer Verkehrswege, die einzelnen Gemeinden eine große Belastung bringen würden, können nicht die Lösung sein und werden von mir auch sicher nicht unterstützt!"

Große Aufgaben erfordern auch große Darstellungen: So machen die Bürgermeister der Region auf das Verkehrsproblem aufmerksam!
Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler sicherte den Bürgermeistern die Unterstützung des Landes zu.

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