Befragung zeigt
Anrainer sprechen sich für mehr Grün in Wiedner Belvederegasse aus
- Eine Umfrage hat ergeben: Die Bewohnerinnen und Bewohner der Belvederegasse wünschen sich mehr Bäume und Grünbeete. Im Bild Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ).
- Foto: Bezirksvorstehung Wieden
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
Wenn es nach den Anrainerinnen und Anrainern der Belvederegasse geht, soll die Straße mit Bäumen und Beeten begrünt werden. Das geht aus einer Bürgerbefragung hervor.
WIEN/WIEDEN. Die Belvederegasse befindet sich im Wandel. Die Planungen für einen verkehrsberuhigten Vorplatz vor dem Zweitgebäude der St.-Elisabethschule sind im Gang. Bis Februar soll die Umgestaltung zu Ende sein.
Doch auch in die andere Richtung der Straße wird sich demnächst einiges ändern. Derzeit werden die Wasserleitungen zwischen St.-Elisabeth-Platz und Prinz-Eugen-Straße erneuert. Im Anschluss soll der Straßenabschnitt umgestaltet werden. Per Bürgerbeteiligungsprozess hat Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) die Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer ermittelt. Nun wurden die Ergebnisse präsentiert.
Mehrheit möchte Bäume
Haushalte im betroffenen Gebiet konnten bis zum 4. September per Fragebogen ihre Ideen einbringen. Laut Antworten wünschten sich 79 Prozent der Beteiligten mehr Baumbepflanzungen, 64 Prozent wünschten sich Grünbeete.
- Umgestaltet werden soll die Belvederegasse zwischen St.-Elisabeth-Platz und Prinz-Eugen-Straße.
- Foto: Google Maps/Screenshot
- hochgeladen von Nathanael Peterlini
33 Prozent der Teilnehmenden sprachen sich für neue Bänke aus, 29 Prozent für vorgezogene Gehsteige. Irrelevant für die Anrainerinnen und Anrainer waren Trinkbrunnen, 25 Prozent wünschten sich die Errichtung solcher. Abgefragt wurde auch das Mobilitätsverhalten der Grätzlbewohnerinnen und -bewohner. Heraus kam: Die Mehrheit geht zu Fuß (83 Prozent). Rund drei Viertel nutzen die Öffis, rund ein Drittel nutzen das Fahrrad, etwas mehr nutzen ein Auto. Mehrfachnennungen waren möglich.
Detailplanung steht an
Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) erklärt das weitere Vorhaben: "Wir nutzen die notwendigen Infrastrukturarbeiten für eine vergleichsweise kostengünstige Aufwertung des öffentlichen Raums." Insgesamt wurden 1.084 Fragebögen an die entsprechenden Haushalte versandt. 160 Fragebögen wurden retourniert.
"Die Ergebnisse der Befragung zeigen, was sich Anrainer*innen wünschen: Mehr Grün und sichere Querungen für eine höhere Aufenthaltsqualität im Grätzl", so Halbwidl. Nach Abschluss der Befragung steht die Detailplanung der Umgestaltung an. Die Ergebnisse werden in die Entwürfe einfließen.
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