Von Corona bis Ukraine
Am Wochenende gibt's wieder Demos in Wien
- Auch an diesem Wochenende wird in Wien wieder gegen Corona-Maßnahmen demonstriert.
- Foto: privat (Symbolfoto)
- hochgeladen von Kathrin Klemm
In Wien wird auch dieses Wochenende wieder demonstriert: Zwei Demos haben die Impfpflicht sowie die Corona-Maßnahmen im Visier. Außerdem findet eine Gedenkdemo für die Opfer des Hanau-Attentats sowie eine Solidaritätskundgebung für die Ukraine statt.
WIEN. Die erste Demo unter dem Titel "Stop Covid-19-Impfpflichtgesetz" startet am Samstag, 19. Februar, um 11 Uhr am Schwarzenbergplatz im 3. Bezirk. Dann zieht die Demo plangemäß entgegen der Fahrtrichtung eine Runde den Ring entlang, bis man wieder am Schwarzenbergplatz angelangt. Die Veranstalter erwarten bis zu 500 Personen.
Anti-Maßnahmendemo am Nachmittag
Eine zweite Demo unter dem Titel "Freiheitsmarsch" beginnt ab 14 Uhr bei der Kaiserwiese im Prater. Hier werden zwischen 50 und 5.000 Personen erwartet. Der Veranstalter ist die "Demokratische Familienpartei Österreich" (DFÖ). Die Demo wird über die Landstraßer Hauptstraße, den Schwarzenbergplatz und den Opernring bis hin zur Freyung in der City ziehen. Es ist möglich, dass es durch die Demos zu Verkehrsbehinderungen kommt.
- Anti-Corona-Maßnahmen Demos sind mittlerweile ein gewohntes Bild in Wien.
- Foto: privat
- hochgeladen von Ernst Georg Berger
Gedenkdemo für Hanau-Opfer
Außerdem wird es laut Polizei ausgehend von der Schellhammergasse (16./17. Bezirk) noch eine Demo zu einem völlig anderen Thema geben: Zirka 500 Personen sollen ab 16.30 Uhr über die Thaliastraße und die Burggasse bis hin zum Platz der Menschenrechte ziehen. Betitelt wurde diese Kundgebung mit "Gedenkdemo für das Attentat in Hanau vor zwei Jahren".
In Hanau waren am 19. Februar 2020 bei einem Terroranschlag neun Hanauer Bürgerinnen und Bürger von einem Rechtsextremen ermordet worden.
Solidaritätskundgebung für Ukraine angekündigt
Laut der Aussendung einer Initiative wird am Samstag außerdem noch eine Kundgebung um 15 Uhr am Platz der Menschenrechte im 7. Bezirk stattfinden. Dazu rief am Freitag die Paneuropabewegung Österreich gemeinsam mit den Organisationen “Unlimited Democracy” und “Vienna goes Europe” auf. Bei der Veranstaltung soll Solidarität mit der Ukraine gezeigt werden, an deren Grenzen Russland aktuell Soldaten aufmarschieren lässt.
Parallel zur Kundgebung in Wien werden in vielen weiteren österreichischen und europäischen Städten Solidaritätskundgebungen veranstaltet. Die Paneuropabewegung setzt sich für die Freiheit der Ukraine ein und fordert eine EU-Beitrittsperspektive für das Land.
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