Wiener Hochwasserhilfe
Bereits 200 Anträge auf Entschädigung eingegangen
- Rund 200 Anträge auf Entschädigung wurden in Wien nach dem Hochwasserereignis eingereicht.
- Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Nach dem Hochwasser in Wien sind rund 200 Anträge auf Entschädigung eingegangen, von denen 70 bereits genehmigt wurden. Die Stadt unterstützt betroffene Haushalte mit bis zu 100.000 Euro für Hochwasserschäden.
WIEN. Nach dem schweren Hochwasser in Wien laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren, und die Schadenskommission der Stadt arbeitet die zahlreichen Anträge auf Entschädigung ab. Bisher sind rund 200 Anträge auf Hochwasserhilfe eingegangen, von denen 70 bereits positiv entschieden wurden.
Die Anträge wurden hauptsächlich über ein Online-Formular eingereicht. Eine Gruppe für Sofortmaßnahmen, die auch die mobile Schadenskommission leitet, prüft vor Ort die Schäden und entscheidet, ob diese durch die Hochwasserhilfe abgedeckt werden können. „Es gibt natürlich immer Meldungen, die man sich dann genauer anschauen muss, wo man dann feststellt, dass keine Hilfestellung erfolgen kann, weil das eigentlich mit dem Hochwasser selbst nichts zu tun hat“, erklärte Walter Hillerer, der Leiter der Sofortmaßnahmen-Gruppe gegenüber "Wien Heute". So seien defekte Dachrinnen oder undichte Fenster oft bauliche Mängel, die schon vor dem Hochwasser bestanden hätten.
Bis zu 100.000 Euro Hilfe möglich
Wenn ein Schaden als hochwasserbedingt anerkannt wird, übernimmt die Stadt 50 Prozent der Kosten – etwa für den Ersatz von Möbeln oder die Reparatur beschädigter Heizungen. Die maximale Unterstützung beläuft sich dabei auf 100.000 Euro pro Haushalt oder Unternehmen.
- Eine Gruppe für Sofortmaßnahmen begutachtet die Schäden und entscheidet über die Hochwasserhilfe.
- Foto: Strandbar Herrmann
- hochgeladen von Kevin Chi
Obwohl bereits 70 Anträge genehmigt wurden, ist bisher noch kein Geld ausgezahlt worden. Laut Rathaus könnte die Auszahlung jedoch schon bald erfolgen, sobald der zuständige Ausschuss darüber entscheidet.
Die Einsatzgruppe begutachtet weiterhin täglich neue Schäden, vor allem im besonders schwer getroffenen Penzing. Viele der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Häuser oder Wohnungen verlassen mussten, haben vorübergehend bei Verwandten oder Freunden Zuflucht gefunden. Die Stadt stellte zudem Ersatzunterkünfte bereit.
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