Exotischer Gecko zu Gast beim Wiener Tierschutzverein

Der in Korneuburg gefundene Leopardengecko wurde auf den Namen "Fritzi" getauft.
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  • Der in Korneuburg gefundene Leopardengecko wurde auf den Namen "Fritzi" getauft.
  • Foto: WTV
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WIEN/VÖSENDORF. "Fritzi" ist kein gewöhnlicher Gekko. Fritzi ist ein sogenannter Fettschwanz- der Leopardgecko und hat, wie der Name schon sagt, ein ziemlich großes Hinterteil. In Österreich ist das bis 30 Zentimeter große Tier eigentlich nicht heimisch – es kommt in Pakistan, Nordindien und Afghanistan vor. Fritzi wurde dennoch in Korneuburg gefunden. Vermutlich ist er aus einem Terrarium ausgebüxt, so der Wiener Tierschutzverein, der sich jetzt um die ausländische Echse kümmert. Fest steht: Der kleine Fritz ist noch jung, könnte aber bis zu 25 Jahre alt werden. 

Das Tier wurde untersucht und ist glücklicherweise gesund und munter.  Die dämmerungs- und nachtaktiven Kriechtiere leben in freier Wildbahn meist in lockeren Verbänden von bis zu fünf Tieren zusammen. Auffallend ist dabei, dass pro Gruppe nur ein Männchen vertreten ist.

Fettschwanzgeckos sind gute Kletterer

Im Gegensatz zu vielen anderen Geckos besitzen Leopardgeckos Krallen statt Haftlamellen an den Zehen, was sie zu hervorragenden Kletterern macht. Der Schwanz eines Leopardgeckos dient als Fett- und Energiespeicher. Er ist meist lang mit spitz zulaufendem Ende und bei gesunden Tieren in gutem Ernährungszustand dick und prall. Die Länge kann jedoch je nach Tier variieren.

Bei Gefahr können Leopardgeckos ihren Schwanz abwerfen. Sollbruchstellen in den Schwanzwirbeln ermöglichen, dass er fast an jeder beliebigen Stelle abgetrennt werden kann. Nach dem Abwurf wächst der Schwanz innerhalb weniger Wochen wieder nach. Dieses "Regenerat" unterscheidet sich im Aussehen jedoch vom ursprünglichen Schwanz und der Zeichnung des Geckos.

Auf dem Speiseplan der Echsen stehen Käfer, Spinnen, Würmer, Maden, Larven und Hundertfüßer, aber auch Skorpione oder Mäuse. In Gefangenschaft werden meist Grillen und andere Insekten verfüttert. Leopardgeckos zählen zu den am häufigsten in Terrarien gehaltenen Reptilien und sollten nur in Gruppen gehalten werden.

„Fritzi“ ist nun im Kleintierhaus des WTV untergebracht und kann - sollte sich kein Besitzer eruieren lassen - nach Ablauf der gesetzlichen Fristen in kundige Hände vergeben werden.

Autor:

Andreas Edler aus Wieden

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