Österreichischer Bundesverlag
Knallige Experimente für den Unterricht
- Bernhard Weingartner (links) mit der öbv-Geschäftsführung Philipp Nussböck und Christina Hauer beim Workshop „Neue Wege im MINT-Unterricht“.
- Foto: öbv/Wirlphoto
- hochgeladen von Nicole Gretz-Blanckenstein
Der Österreichische Bundesverlag (öbv) lud Lehrkräfte zu einem feurigen und explosiven Workshop unter dem Motto "Neue Wege im MINT-Unterricht"
WIEN/LEOPOLDSTADT. Vor kurzem ging es in der Praxis-Werkstatt des öbv in der Lassallestraße im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Eine kleine Flamme wurde durch Rotieren zu einer großen Feuersäule. Und bei der Demonstration, warum es im Dieselmotor eine Einspritzpumpe braucht, entstand ein Feuerball.
60 Lehrkräfte aus Mittelschulen und AHS waren vor Ort, um neue Ansätze für einen noch spannenderen Unterricht in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) kennenzulernen. Natürlich durfte an diesem Tag eine Science Show mit Bernhard Weingartner, bekannt aus der ORF-Sendung „Fakt oder Fake“, nicht fehlen.
Feurige Versuche
Er begeisterte die Pädagoginnen und Pädagogen mit erstaunlichen und unterhaltsamen Physik-Versuchen, die zeigten, wie Wissenschaft im Klassenzimmer lebendig und greifbar gemacht werden kann.
- Physiker Bernhard Weingartner begeisterte die Lehrkräfte mit feurigen Experimenten.
- Foto: öbv/Whirlfoto
- hochgeladen von Nicole Gretz-Blanckenstein
So entpuppte sich ein „Geist“, der in einem Metallrohr wohnt und der zu singen beginnt, wenn man ihm mit einem Bunsenbrenner Feuer unter dem Hintern macht, als faszinierender physikalischer Effekt. Natürlich konnten die Lehrkräfte einige der spannenden Experimente selbst für den Unterricht testen.
Auch bekamen sie die Gelegenheit, an verschiedenen interaktiven Stationen Einblick in Tools, Programme und Methoden wie Studyly, Scratch, FakeHunter, lörn, eSquirrel und das Young-Science-Programm zu bekommen.
Innovative Lehrmethoden
„MINT-Fächer sind zukunftsweisend: Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich ohne Technologien und Forschung nicht lösen. Dass Lehrkräfte junge Menschen für diese Themen begeistern, ist also entscheidend. Auch spielen sie eine wichtige Rolle dafür, Interesse und Selbstbewusstsein für MINT-Fächer bei Mädchen zu wecken. Nur dann werden Frauen in der Zukunft gleichwertig im MINT-Bereich repräsentiert sein“, ist Christina Hauer, Geschäftsführerin des öbv, überzeugt. Daher unterstützt der öbv regelmäßig Lehrkräfte in allen Fächern mit Webinaren und Workshops. Nähere Informationen gibt es auf www.oebv.at.
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