Fußball-WM 2026
Heuer kein Public Viewing am Wiener Rathausplatz geplant
- Die Stadt Wien hat aufgrund der unchristlichen Spielzeiten entschieden, zur kommenden Fußball-WM 2026 der Herren kein Public Viewing am Rathausplatz oder sonst wo zu organisieren.
- Foto: APA-Images / APA / EVA MANHART
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Die Stadt Wien hat aufgrund der unchristlichen Spielzeiten entschieden, zur kommenden Fußball-WM 2026 der Herren kein Public Viewing am Rathausplatz oder sonst wo zu organisieren. Das wurde MeinBezirk bestätigt.
WIEN. Noch zwölf Wochen sind es bis zur kommenden Fußball-WM der Herren in den USA, Kanada und Mexiko. Österreich ist zum ersten Mal seit 1998 bei der Weltmeisterschaft dabei und das freut natürlich nicht nur die Fans, sondern auch die Gastronomen.
Denn viele von ihnen planen Public-Viewing-Events, und das Riesenspektakel mit den meisten WM-Spielen in der Geschichte wird für hohe Umsätze sorgen. Auch die Stadt Wien wusste in der Vergangenheit die Lage zu nutzen und organisierte Public-Viewing-Veranstaltungen, etwa am Rathausplatz oder im Prater.
Heuer keine "Fan Arena"
Zuletzt wurde 2024 während der Herren-Europameisterschaft eine „Fan Arena“ organisiert, die alle Österreich-Spiele sowie zahlreiche weitere Spiele gezeigt hat. Doch das bleibt das letzte Public Viewing, organisiert von der Stadt bzw. von der Stadt Wien Marketing GmbH.
Denn wie MeinBezirk erfahren konnte, wird das heuer nicht zur WM 2026 organisiert. Das bestätigte ein Sprecher des stadteigenen Unternehmens auf Anfrage. Zu den Gründen wollte man sich nicht äußern, man verwies auf die Stadt.
- Österreich ist zum ersten Mal seit 1998 bei der Weltmeisterschaft dabei und das freut natürlich nicht nur die Fans, sondern auch die Gastronomen.
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Wenn man vermutet, dass der Grund eventuell der aktuelle Sparstift der Stadt sein könnte, liegt man falsch. Denn wie es gegenüber MeinBezirk aus der Stadt Wien heißt, ermöglichen die heuer besonders ungünstigen Spielzeiten in der Vorrunde „kein sinnvolles Public Viewing am Rathausplatz“.
Die Österreich-Spiele finden am 16. Juni gegen Jordanien um 6 Uhr in der Früh unserer Zeit statt, am 22. Juni um 19 Uhr gegen Argentinien sowie am 28. Juni um 4 Uhr in der Früh gegen Algerien. „Bedeutet auch, dass man da einen koordinierten Einlass auch einige Zeit vorher schon machen muss, was zeitlich noch ungünstiger ist.“ Darüber hinaus ist man auch dann mitten in den Aufbauarbeiten für das Filmfestival (fängt am 4. Juli an).
Salzburg prüft Fanzone
In einigen anderen Städten in Österreich sind die unchristlichen Uhrzeiten (von 18 bis 6 Uhr) kein Problem. Klagenfurt etwa plant das Public Viewing am Neuen Platz, auch Knitterfeld (Steiermark) kündigte eine Planung an, Salzburg prüft eine Fanzone. Aus anderen Städten gab es noch keine Pläne.
Niederösterreich hat zuletzt das Veranstaltungsgesetz geändert, künftig können Public Viewings ohne zusätzliche Bewilligung durchgeführt werden. Ab bestimmten gleichzeitigen Besucherzahlen (ab 200 in Zelten/Räumen und ab 300 im Freien) ist in Wien eine Veranstaltung anmeldepflichtig. Hier gilt: die Spiele müssen frühestens um 6 Uhr anfangen, früher ist es nicht erlaubt. Outdoor-Events müssen grundsätzlich um 22 Uhr beendet sein.
Wie es 2024 in Wien aussah:
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