"Too Good To Go"-App in Wien
Bereits 1.440 Mahlzeiten werden pro Tag gespendet

Christina Hummel, Besitzerin des gleichnamigen Kaffees in der Josefstadt, ist eine der Unterstützer der "Too good to go"-App.
  • Christina Hummel, Besitzerin des gleichnamigen Kaffees in der Josefstadt, ist eine der Unterstützer der "Too good to go"-App.
  • Foto: Max Spitzauer
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Seit August 2019 ist die App "Too Good To Go" – sie will der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen – auf dem österreichischen Markt. Ein halbes Jahr später ziehen die Betreiber eine positive Bilanz.

WIEN. Die App "Too Good To Go" ist seit einem halben Jahr in Österreich, mit Fokus auf die Städte Graz, Linz und Wien. Ziel der App ist es ungenutztes und übrig gebliebenes Essen von gastronomischen Betrieben nicht einfach wegzuschmeißen, sondern es günstiger zu verkaufen.

Mittlerweile hat sich das Konzept einen Namen gemacht und kann in ganz Österreich auf 1.440 gerettete Mahlzeiten pro Tag blicken.

Und so funktioniert "Too Good To Go"

Restaurants, Kaffehäuser oder auch Bars haben am Ende des Tages oftmals noch Essen übrig. Dieses wurde nicht verkauft, ist jedoch noch einwandfrei. Am nächsten Tag darf es aber nicht mehr weiterverkauft werden. Folge: Es würde in der Mülltonne landen. 

Doch seit der "Too Good To Go"-App erhalten die Lebensmittel nun eine neue Verwendung. Sie können in ein Überraschungssackerl gelegt werden und der Nutzer kann über die App ein Sackerl eines Betriebs auswählen und es zu sehr reduzierten Preisen kaufen. Die Bezahlung kann entweder über die App selbst oder direkt bei der Abholung vor Ort beglichen werden.

Wer ist mit dabei?

Derzeit sind 140.000 österreichische Nutzer in der App angemeldet. Partner-Betriebe kommen ebenfalls immer mehr dazu. Derzeit sind es 400 Stück. Mit dabei sind zum Beispiel Ulrich & Erich, Dunkin' Donuts, Adamah Biohof, das IKI der EBR, sowie kleinere Betriebe wie zum Beispiel das Café Hummel in der Josefstadt. Alle Betriebe kann man sich hier genauer ansehen.

Durch das Konzept wird nicht nur der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt, sondern auch der Klimaerwärmung. So können mit jeder geretteten Portion 2,5 Kilogramm CO2 eingespart werden. Insgesamt bedeutet dies eine Ersparnis von 200.000 Kilogramm pro Jahr.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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