Stadttheater Wiener Neustadt
Die Global Kryner kehren mit "2nd Love" auf die Bühne zurück
- Die Global Kryner sind mit "2nd Love" am 19. Juni um 19:30 Uhr im Stadttheater.
- Foto: Astrid Bartl
- hochgeladen von Kathrin Schauer
2004 der große Durchbruch mit dem ersten Album, 2013 die überraschende Abschiedstournee: Die Global Kryner sind mit "2nd Love" zurück. Die große Comeback-Tour bringt sie am 19. Juni um 19:30 Uhr ins Stadttheater Wiener Neustadt. Band-Leader Christof Spörk im Gespräch mit MeinBezirk über Solopfade, neue Musik und was er an Wiener Neustadt so toll findet.
WIENER NEUSTADT. Am 19. Juni kehren die Global Kryner nach langer Pause wieder auf die bühne im Stadttheater zurück. MeinBezirk hat mit Gründungsmitglied und Band-Leader Christof Spörk gesprochen.
Prickeln und gemeinsames Erlebnis
MeinBezirk: 2013 ging's mit den Global Krynern auf große Abschiedstournee, was gab den Ausschlag, um wieder zurückzukommen?
Christof Spörk: Es war einfach ein Prickeln im Bauch, das wir endlich wieder gespürt haben. 2013 waren wir schon ziemlich durchgerockt und da war es dann auch richtig, aufzuhören. Jetzt haben wir mit Miriam Kulmer eine fantastische Sängerin und mit Andreas Haidecker, einem grandiosen Gitarristen, zwei neue Kollegen gefunden, die uns zum Titel „2nd Love“ inspiriert haben.
- Christof Spörk ist sowohl mit den Global Krynern als auch solo erfolgreich.
- Foto: Paul Vincenth Schütz
- hochgeladen von Kathrin Schauer
MeinBezirk: Christof, Sie sind ja auch solo ganz erfolgreich unterwegs, was macht das Projekt Global Kryner aus bzw. besonders?
Christof Spörk: Es ist die Musik, die einen zum Lächeln bringt. Die Groove, die in den Bauch geht. Der Swing, der einen tanzen lässt. Ganz einfach, das Erlebnis gemeinsam Musik zu machen. Solo ist da eine ganz andere Baustelle. Auch das liebe ich. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, beides zu machen.
MeinBezirk: Eure Comeback-Tour trägt den Titel "2nd Love": Warum zweite Liebe (und was ist die erste)?
Christof Spörk: Wir haben 2004 mit der ersten CD „global.kryner“ eine wahre Punktlandung hingelegt. Das war für viele Fans Liebe auf den ersten Blick. Die Idee war einfach, aber bestechend und die Konzerte waren großartig. Alles ging sehr schnell, vielleicht zu schnell. Dann haben wir uns programmatisch wohl ein wenig verzettelt. Wollten alles auf einmal, Stichwort Song Contest 2005. Jetzt, über 20 Jahre später, sind wir reifer und können vielleicht besser unterscheiden, was uns zuträglich ist und was nicht. Es ist daher auch kein Comeback, sondern eine zweite Liebeserklärung an die Idee, mit einer Oberkrainer-Besetzung alle möglichen Musikstile zu interpretieren.
Magischer Ort
MeinBezirk: Ihr seid auch viel international unterwegs (europaweit, Mexiko) was macht den Auftritt im Wiener Neustädter Stadttheater da für Euch besonders?
Christof Spörk: Ich durfte bei der Eröffnung vor eineinhalb Jahren solo im Stadttheater spielen. Und es ist ein wahrlich magischer Ort. Da ist den Wiener Neustädtern was gelungen. Ein toller Konzertsaal. Gratulation! Ich denke, es wird auch deswegen ein wunderbarer Abend werden.
MeinBezirk: Worauf darf sich das Wiener Neustädter Publikum freuen?
Christof Spörk: Auf eine hochmotivierte und sich blendend verstehende Band. Auf zwei wunderschöne gemeinsame Stunden. Da ist alles echt. Jeder Ton und jedes Gefühl. Ich denke, der richtige Abend in einer gefühlt schwierigen Zeit.
MeinBezirk: Was verbinden Sie/verbindet ihr als Band mit Wiener Neustadt? Gibt es vielleicht einen Platz, den ihr gerne besucht?
Christof Spörk: Ich kann nur für mich sprechen. Aber ich finde eure Innenstadt wunderschön. Dachte früher als naiver steirischer Student, der Wr. Neustadt nur als letzten IC-Bahnhof vor Wien kannte, Wr. Neustadt sei irgendwie eine neue Stadt … (lacht) … es ist aber ganz im Gegenteil eine Stadt mit großer historischer Tiefe und das spürt man auf Schritt und Tritt.
MeinBezirk: Gibt es noch etwas, das Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben möchten?
Christof Spörk: Lasst Euch auf unsere Musik ein, auch wenn ihr keine Volksmusikfans seid. Global Kryner ist so viel mehr als das. Da gibt es Jazzsoli, eine fantastische Sängerin, die englisch, deutsch und spanisch singt und viele sehr spannende musikalische Brüche und Brücken, die zeigen, dass alles möglich ist, solange es mit Liebe und gutem Geschmack gemacht wird.
Das könnte dich auch interessieren
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.