Museumsdorf erblüht in voller Pracht
Schaugarteneröffnung in Krumbach
- Alfred Schwarz (Vizebgm. und Verantwortlicher für das Museumsdorf), Martina Laschtowicka (geschäftsführende Gemeinderätin), Petra Hirner (Natur im Garten), Franz Dinhobl (Landtagsabgeordneter).
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Das Museumsdorf Krumbach eröffnete seinen Schaugarten. Die Musikschule Bucklige Welt umrahmte die Veranstaltung musikalisch und Alfred Schwarz, der Vizebürgermeister und Verantwortliche für das Museumsdorf sorgte für einen reibungslosen Ablauf und eine feierliche Eröffnung.
KRUMBACH. Trotz des starken Windes, aber bei Sonnenschein, wollten sich viele den Besuch im Museumsdorf nicht entgehen lassen. Landtagsabgeordneter Franz Dinhobl kam mit Gattin Martina. Petra Hirner von Natur im Garten und geschäftsführende Gemeinderätin Martina Laschtowicka, standen für ein kleines Interview bereit und erzählten den Anwesenden von dem Projekt.
Bereiche des Schaugartens
Alfred Schwarz berichtete, nach einer musikalischen Eröffnung, wie der Schaugarten angelegt ist.
- Gemüse- und Kräutergarten "Kuchl-Gartl"- jeder darf ernten
- Nützlingshotel - Lebensraum für Insekten
- Stein- und Altholzhaufen - Lebensraum für Pflanzen und Tiere
- Naschecke - Himbeeren und Ribisel
- Kuchl-Gartl
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Entstehung
Martina Laschtowicka sprach darüber, wie es zum Schaugarten in Krumbach kam. Denn schon im Jahr 2024 wurde über die Idee, sich im Rahmen der Natur im Garten-Plakettenaktion, für einen Schaugarten zu bewerben, nachgedacht. Nach einer Erstberatung, bei der es zu keiner Einigung kam, wurde das Projekt aber wieder verworfen.
Ein Jahr später, mit einem neuen Betreuer von Natur im Garten wurde eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Nach Bewerbungsverfahren, Gemeinderatsbeschluss und kleinen Adaptierungen, wie dem Anbau des Gemüsegartens, konnte der Schaugarten heute eröffnet werden.
- Petra Hirner, Martina Laschtowicka und Alfred Schwarz.
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Natur im Garten
Petra Hirner von Natur im Garten teilte den Besucherinnen und Besucher die Kriterien für den Schaugarten mit, nämlich, dass auf chemisch-synthetische Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und auf Torf verzichtet werden muss.
Außerdem gibt es über 100 Schaugärten in Niederösterreich und sie können unterschiedlicher Art sein, erzählte sie. So gehören auch Stiftgärten, Schlossgärten oder private Gärten dazu.
Wichtig ist, dass Schaugärten zur Gartenästhetik und Gartenhistorie beitragen und Lebensräume schaffen.
Auch Hefte zum Mitnehmen, sowie Proben von Kapuzinerkresse wurde von Natur im Garten zur Verfügung gestellt und konnte von den anwesenden Personen kostenlos mitgenommen werden.
- Raimund Geier, Hildegard Geier, Eveline Geier, Ulli Handler-Kerschbaumer und Karl Ungerböck (zuständig für Führungen im Museumsdorf und Kassier).
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Ausklang der Veranstaltung
Nach der Eröffnung von Franz Dinhobl, der eine Baumspende versprach, konnten die Anwesenden durch das Gelände schlendern und sich das Kuchl-Gartl oder das Nützlingshotel näher ansehen.
Am Ende ließen sich die Besucherinnen und Besucher einen warmen Kaffee oder eine selbstgemachte Limonade schmecken und wärmten sich im windstillen Museums-Dorfheurigen wieder auf.
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