19.09.2014, 11:06 Uhr

Aus "Civitas Nova" soll "Nova City" werden

v. l.: Architekt Albert Wimmer, NÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger, Landesrätin Petra Bohuslav, ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki.
Wiener Neustadt: Civitas Nova |

Petra Bohuslav und Klaus Schneeberger präsentierten Architekturprojekt

Der Wirtschaftspark in Wiener Neustadt ist ein Vorzeigebeispiel an gelungener Infrastrukturentwicklung. Heute wurde ein neues städteplanerisches Gesamtkonzept für den Stadtteil vorgestellt, in dem auch der Vorschlag für eine Namensänderung von Civitas Nova auf Nova City enthalten ist. „Dieser Name soll die Entwicklung dieses Areals zu einem Stadtteil der Zukunft widerspiegeln“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. KO Mag. Klaus Schneeberger einig.

Mit insgesamt 131 Unternehmen und fast 3.250 MitarbeiterInnen zählt das 90 Hektar große Wirtschaftsareal zu den größten Niederösterreichs. In kaum einem anderen Gebiet wurden in den letzten Jahren so viele innovative Impulse gesetzt wie hier. „Mit Einrichtungen und Unternehmen wie MedAustron, dem Landesklinikum, der Fachhochschule und dem TFZ hat Wiener Neustadt auch auf nationaler Ebene einen sehr hohen Stellenwert. Wichtig ist daher, dass wir diesen Standort mit den höchsten Standards weiterentwickeln“, sagt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Das neue städteplanerische Gesamtkonzept soll die Verbindung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Arbeiten, Leben und Wohnen langfristig und nachhaltig sichern und gestalten. Dieses Konzept beinhaltet auch eine Namensänderung. „Mit dem Namen Nova City. wollen wir ein neues Kapitel in der Entwicklung der Stadt aufschlagen. Wir wollen damit eine Profilbildung weit über die Stadt hinaus erreichen. Die Nova City identifiziert sich mit den Menschen von Wiener Neustadt; genauso soll es auch umgekehrt sein. Das Motto lautet: Nova City. Die Neustadt von Neustadt“, so ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender LAbg. KO Mag. Klaus Schneeberger.
Für die Erstellung des Gesamtkonzepts konnte der Architekt, Raum- und Städteplaner Arch. DI Dipl. TP Albert Wimmer gewonnen werden. „Ziel bei der Entwicklung eines Zonierungskonzeptes war es, die Schwerpunkte auf die Themen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und intelligente Mobilitätssysteme zu legen. Dabei sollten die ausgezeichneten Voraussetzungen, wie die optimale Erreichbarkeit und Bestehendes mittels Ausschöpfung von Potentialen in das Konzept integriert werden – alles unter Einhaltung gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Kriterien“, erklärt Wimmer.

„Wir freuen uns, dass wir mit diesem neuen Konzept den Standort Wiener Neustadt als Technologie- und Wirtschaftsstandort strategisch weiterentwickeln können. Als Wirtschaftsagentur sind wir stolz darauf, was hier geschaffen wurde und ich bin überzeugt, dass auch die Wiener Neustädter selbst stolz darauf sein werden, was hier entsteht“, sagt ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.
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