Allergie
Wenn die Pollen wieder in der Luft liegen

Von April bis Juni ist die Hauptblütezeit und damit die höchste Pollenbelastung im Umlauf
  • Von April bis Juni ist die Hauptblütezeit und damit die höchste Pollenbelastung im Umlauf
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  • hochgeladen von Tanja Jesse

In der Frühlingszeit verbringen die Menschen vermehrt ihre Zeit draußen. Leider haben die Allergiker dabei keine Freude, denn es ist gerade Pollen-Zeit.

LAVANTTAL. Etwa 15 Prozent der österreichischen Bevölkerung leiden unter einer Pollenallergie. Eine Zunahme der Allergien scheint tatsächlich vorzuliegen. "Bei einer Pollenallergie handelt es sich um eine allergische Erkrankung, die auf einer Überempfindlichkeit gegen Eiweißkomponenten in den verschiedenen Pollen beruht. Dabei kommt es zur Entzündung der Nasenschleimhaut", erklärt Amtsärztin Elisabeth Hipfl. Zu den Symptomen zählen häufiges Niesen , Fließschnupfen, Bindehautentzündung der Augen , Kribbeln und Jucken in Augen und Nase, eventuell auch Tagesmüdigkeit sowie eine erschwerte Nasenatmung. Von April bis Juni ist nun die Hauptblütezeit und somit auch die höchste Pollenbelastung.

Allergiebehandlungen

Die Amtsärztin zählt verschiedene Behandlungen auf. Darunter fällt klarerweise das Vermeiden des Allergens. Das ist bei einer Pollenallergie leider nur schwer möglich, da die Pollen je nach Blütezeit der Pflanzen in der Luft vorhanden sind. Bei der medikamentösen Behandlung werden die akuten Symptome mit antihistaminhältigen Augentropfen, Nasentropfen, Tabletten und Sprays in Schach gehalten. Außerdem gibt es noch die Hyposensibilisierung. "Hier ist eine langfristige Besserung mit einer sogenannten (längerdauernden) Allergieimpfung möglich", erklärt Hipfl.

Wer ist gefährdet?

Wenn Menschen im Allgemeinen zu Allergien neigen, ist auch die Gefahr eine Pollenallergie zu bekommen größer. "Bei deutlichen Symptomen der Pollenallergie und deutlicher Einschränkung der Lebensqualität sollte eine Behandlung dringend durchgeführt werden, nicht zuletzt, weil es zu einer Mitbeteiligung der Lunge im Rahmen eines sogenannten „Etagenwechsels“ (Allergisches Asthma) kommen kann", erklärt sie weiter. 

Pollenwarndienst

Die medizinische Universität Wien bietet eine große Erleichterung für Pollen-Allergiker. Unter www.pollenwarndienst.at kann man die aktuellen Risikogebiete, Pollenwarnungen und Prognosen für den jeweiligen Bezirk abrufen. Zusätzlich findet man zahlreiche Informationen zur Therapie, Diagnosen und praktische Tipps.

Autor:

Tanja Jesse aus Völkermarkt

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