20-Jahr-Jubiläum
Caritas Recycling Zwettl setzt auf die perfekte Mülltrennung

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ZWETTL. Was als kleine Außenstelle und im ersten Jahr mit einem Umfang von 40 Lkw-Ladungen beziehungsweise 184 Tonnen Müll begann, hat sich nach 20 Jahren zu einer umfangreichen Arbeitsstätte entwickelt. Die mittlerweile 29 Mitarbeiter mit Behinderung sowie sechs Arbeitsbegleiter der Recycling-Einrichtung der Caritas in Zwettl führen seit nunmehr zwei Jahrzehnten eine professionelle Mülltrennung durch. So werden Garne von Kartonspulen getrennt oder Airbags recycelt. Die sortenreinen Stoffe können danach wieder einer gezielten Wiederverwertung etwa an internationale Industriebetriebe weitergegeben werden.
Anlässlich einer 20-Jahr-Feier zeichnete der Einrichtungsleiter Florian Bauer den Werdegang vom kleinen Beginn in der ehemaligen Brennerei in der Pater-Werner-Deibl-Straße in Zwettl bis zum heutigen modernen Gebäude samt Lagerhalle. Neben der Wertstoffaufbereitung führen die Mitarbeiter der Recycling-Einrichtung auch Auftrags- und Außenarbeiten, wie etwa die Grünraumpflege am angrenzenden Areal der Bezirksbauernkammer durch. "Derartige Aufgaben haben es mittlerweile einem Mitarbeiter auch ermöglicht, eine Anstellung am Golfplatz in Ottenstein zu erlangen", freut sich Bauer. Die Ehrengäste, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Zwettls Bürgermeister Franz Mold (beide ÖVP) und der Direktor der Caritas Hannes Ziselsberger, betonten unisono, dass hier sinnvolle Arbeit geleistet werde.

"Sinnvolle Arbeit"

Hofmeister meinte zudem: "Viele reden nur von der Müllvermeidung und -trennung. Hier wird sie durchgeführt. Außerdem wird hier den Menschen ein geregelter Tagesablauf geboten."
"Eine glückliche Fügung", nannte Ziselsberger die Standortauswahl vor 20 Jahren, denn durch die Einführung der Lkw-Maut suchten deutsche Firmen Standorte für diese Arbeit in Österreich.

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