Drohende Rekordniederschläge
Kamp-Stauseen werden abgelassen, Veranstaltungen abgesagt
- Die Kamp-Stauseen werden derzeit präventiv abgelassen.
- Foto: Archiv
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Auf die drohenden Rekordniederschläge von bis zu 300 Millimeter pro Quadratmeter in den nächsten drei bis vier Tagen gibt es nun weitere Reaktionen.
WALDVIERTEL. Die prognostizierte Wetterlage beunruhigt nach wie vor. Nach der Ankündigung von Zwettls Feuerwehrkommandant, alle Sicherungsvorkehrungen zu treffen und im Notfall sofort die Einsatzkräfte zu rufen, hat der Energieversorger EVN begonnen, die Kampstauseen im großen Stil abzulassen und somit für Kapazitäten für die bevorstehenden Regenmassen zu sorgen. Dies passiert nur in Ausnahmefällen und wenn sich ein markantes Wetterereignis ankündigt. Der Durchfluss bei der Kamp-Messstelle in Stiefern wurde auf 25 bis 30 Kubikmeter pro Sekunde erhöht.
- Der Durchfluss des Kamps bei Stiefern läuft seit den Abendstunden des 10. September auf Hochtouren.
- Foto: NÖ Landesregierung
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Belegt werden die Maßnahmen durch Auswertungen vom hydrologischen Dienst und werden auch vom Sprecher, Stefan Zach, im MeinBezirk-Telefonat bestätigt:
"Wir lassen derzeit die maximal erlaubte Wassermenge ab, um präventiv Räume zu schaffen."
Man sei für ein kleines bis mittleres Hochwasser gerüstet, so Zach. "Wir sind im Gespräch mit den Behörden, um für alle Eventualitäten Vorkehrungen zu treffen", erklärt der Sprecher.
- Das Open Air in Gutenbrunn wurde aufgrund der Wettervorhersage bereits abgesagt.
- Foto: Verein Ötscherblick
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Veranstaltungen abgesagt
Nach Absagen von Veranstaltungen, etwa in den Bezirken Hollabrunn oder Scheibbs, gibt es auch erste Reaktionen im Bezirk Zwettl. Das Benefiz-Open-Air-Konzert am Samstag in Gutenbrunn muss verschoben werden:
"Auch wir mussten bedauerlicherweise das geplante Benefiz-Open-Air absagen! Aber es wird voraussichtlich im Mai einen neuen Termin geben"
, so Barbara Gerstbauer vom Veranstalterverein Ötscherblick.
Und auch diverse Fußballplätze werden am jeweiligen Spieltag einer genauen Kontrolle unterzogen werden. Ob die Spiele stattfinden können, entscheidet der Schiedsrichter, oft erst kurz vor Spielbeginn.
- 1954 wurde die Staumauer gebaut.
- Foto: Archiv
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