31.07.2016, 16:01 Uhr

Glanzvolles 140-Jahr-Jubiläum des Kameradschaftsbundes Stainz

Alle Delegationen wurden am Eingang willkommen geheißen
Stallhof: Festhalle |

Ortsverbände aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und der Steiermark beim Festakt in der Festhalle Stallhof.

Beim einleitenden Defilee vermengte sich das Grau der steirischen Tracht mit dem Braun des Kärntner Anzuges, dem Hellblau des Husarenregiments Graf Radetzky und bekam durch die Dirndlkleider der Marketenderinnen und die prächtigen Vereinsfahnen einen farbenfrohen Anstrich.
Der Festakt vollzog sich in der Festhalle. Als ersten Höhepunkt nahmen die Delegierten im Stehen den Einmarsch der Fahnengruppen in den Saal entgegen. Die Begrüßung des Auditoriums war Angelegenheit von Festobmann Erich Baader, der alle Delegierten als Festgäste bezeichnete.
Als Fest gleichermaßen für den Verband und Stainz bezeichnete Bürgermeister Walter Eichmann die Jubiläumsfeier. „Das ist eine wichtige Aufgabe“, bestätigte er dem Kameradschaftsbund, sich stets für das Zueinanderfinden in Familien, Vereinen und dem Land eingesetzt zu haben. Nach der Gratulation von Alexander Wolfgang Ritter als Obmann der Kameradschaft Graf Radetzky konzedierte BH Helmut-Theobald Müller dem Kameradschaftsbund, unerschütterlicher Träger gleichbleibender Werte wie Liebe, Heimat, Gemeinschaft und Kameradschaft zu sein.
Als wichtigen Anlass stufte NAbg. Werner Amon den Festakt ein, könne daran doch die Wertigkeit der Landesverteidigung abgelesen werden. In einem Atemzug nannte Landespräsident Karl Petrovitz das erste europäische Telefonpatent, die Eröffnung der Londoner U-Bahn und die Gründung des Ortsverbandes Stainz, die alle im Jahr 1875 erfolgten. Sein Blick auf die Gegenwart: Die Mittel für das Bundesheer zu kürzen, sei eine unkluge Entscheidung gewesen.
An Gottes Segen ist alles gelegen, lautete das Motto des ökumenischen Wortgottesdienstes. Mit einem Gebet und dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ erbaten die Zelebranten Franz Hebenstreit und Sabine Maurer den Segen Gottes.
Mit der Schlussmeldung von Landeskommandant Alois Fötsch an Präsident Karl Petrovitz und der Landeshymne ging die offizielle Feier zu Ende. Was folgte, war der gesellige Teil, der von den Delegierten gern und mit Begeisterung zur Kameradschaftspflege verwendet wurde.
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