22.06.2016, 11:47 Uhr

Eine Obstkrone des Genusses

Marianne und Martin Mausser mit ihrer Tochter bei der Preisverleihung der GenussKrone. Sie wurden Landessieger in der Kategorie "Reinartige Fruchtsäfte" und zweifacher Sortensieger.
Niederberg: Mausser Most |

Eine Krone für die beste Obstverarbeitung erhielt Familie Mausser.

Die Genuss-Krone ist die höchste Auszeichnung für regionale Lebensmittel und prämiert die besten Produkte aus den Bundesländern. Familie Mausser aus Hitzendorf wurde in der Kategorie 'Reinartige Fruchtsäfte' mit ihrem Apfelsaft zum Landessieger sowie zum zweifachen Sortensieger gekürt. Früher in diesem Jahr wurde der Familienbetrieb bei der Steirischen Landesprämierung bereits zum besten Saft- und Mostproduzenten ernannt.

Jungbrunnen

Bei der Buschenschenke Mausser Most ist der Name Programm. "Der Ausdruck Most stammt von den alten Römern und bedeutet jugendlich", erklärt Martin Mausser. Ganz in diesem Sinne hat Familie Mausser das alte Bauerngetränk verjüngt und daraus einen fruchtig-frischen Apfelwein erschaffen. Die Zutaten dafür kommen aus dem eigenen Obstgarten: Ein besonderes Augenmerk fällt dabei auf alte, längst vergessene Apfelsorten. Das Resultat sind bis zu zehn sortenreine Mostarten.

Steirermost

Vor zehn Jahren gründeten die Maussers mit sieben weiteren Mostproduzenten die erste steirische Mostvereinigung – mit dem gemeinsamen Ziel, den besten Most zu entwickeln und dabei eine Marke zu kreieren, die als Aushängeschild für den steirischen Most fungiert. Die zahlreichen Stammkunden sprechen für das gelungene Ergebnis. "Als Dankeschön haben wir unseren treuen Gästen mit Namen versehene Mostkrüge geschenkt, über 100 Stück", so Mausser.

Familienbetrieb

Die Zufriedenheit der Gäste ist auch auf die persönliche Betreuung des Familienbetriebs zurückzuführen. Bei Mausser Most arbeiten drei Generationen Hand in Hand in der Produktion, im Marketing und natürlich im Service. Viel Freizeit bleibt dabei nicht, umso schöner ist es, dass die Familie im Beruf zueinanderfindet. "Wenn ich nach einem 18-stündigen Arbeitstag um Mitternacht im Bett liege und an die zufriedenen Gäste denke, schlafe ich glücklich ein – im Bewusstsein, etwas richtig gemacht zu haben", resümiert Marianne Mausser mit einem Lächeln.
Carmen Rebecca Hammer
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